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Matthias Matthes

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Private Equity

Private Equity - unmittelbare Beteiligung an der Quelle der Wertschöpfung

Entgeltliche Wertschöpfung findet in einer Marktwirtschaft ausschließlich in Unternehmen statt. Alle Arbeits- und Kapitaleinkommen (Löhne, Zinsen, Dividenden) haben ihren Ursprung im funktionierenden Wertschöpfungsprozess der Unternehmen einer Volkswirtschaft.

Wem auch immer der Anleger sein Kapital anvertraut, ob Versicherung, Bank oder Fondsgesellschaft, alle müssen, um das Kapital nachhaltig "vermehren" zu können, dieses indirekt oder direkt in den unternehmerischen Wertschöpfungsprozess einbringen.

Private Equity ist die Investition an der Quelle der Wertschöpfung, die die unmittelbarste und unbegrenzte Beteiligung am Wertschöpfungsprozess der Unternehmen sicherstellt. Deshalb ist mit Private Equity langfristig die höchste Renditeerwartung aller Anlageklassen verbunden.

Begriffsdefinition

Private Equity als eigene Anlageklasse des Kapitalmarkts bedeutet Investitionen in die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen mit Eigenkapital.

Private steht dabei für den "nicht öffentlichen" Charakter der Anlageklasse Private Equity. Das Gegenstück bildet das sogenannte Public Equity, also die Finanzierung über Eigenkapital, das an öffentlichen Börsen in Form von Aktienkapital aufgenommen wird.

Equity unterstreicht den Eigenkapitalcharakter von Private Equity. Während Fremdkapital, das Unternehmen von Banken und Versicherungen als Darlehen zur Verfügung gestellt wird, mit einer vorrangigen, festen Verzinsung abgegolten wird, nimmt Eigenkapital uneingeschränkt am Gewinn oder Verlust eines Unternehmens teil. Der Eigenkapitalinvestor unterliegt damit einem höheren Risiko, da Verluste zunächst mit dem Eigenkapital verrechnet werden. Dementsprechend profitiert er bei positiver Unternehmensentwicklung weit über der dem Fremdkapitalgeber gewährten Verzinsung.

Besonderheiten der Performancemessung im Private Equity

Performancedaten (Leistungsergebnisse, Renditen) von Private Equity Fonds stehen entweder erst am Ende der Fondslaufzeit oder nur in eingeschränkter Qualität zur Verfügung, denn die Nettorendite, d.h. die Rendite nach Management- und Transaktionskosten, ist für einen Private Equity Fonds erst dann eindeutig mess- und nachprüfbar, wenn der Fonds den gesamten Zyklus (Kapitalabruf, Unternehmenskauf, Veräußerung, Kapitalrückzahlung) vollständig abgewickelt hat. Aufgrund der Gesamtlaufzeit eines Private Equity Fonds sind solche Performancedaten vollständig nur für Fonds verfügbar, die bis zu den frühen 90er Jahren aufgelegt wurden. Werden aktuellere Renditekennzahlen von Private Equity Fonds jüngerer Lancierungsjahre veröffentlicht, erfolgt die Ermittlung unter Einbeziehung noch nicht veräußerter Beteiligungen. Für die Bewertung unrealisierter Beteiligungen gibt es zwar mehrere Standards, diese enthalten jedoch mehr oder weniger subjektive Kriterien, die naturgemäß die Qualität der Aussagen einschränken.

Performancekennzahlen im Private Equity

Performance Angaben zu Private Equity Fonds erfolgen durch Angabe eines Multiplikators ("Multiple") auf das vom Investor eingesetzte Kapital. Ein Multiple von 2,5 bedeutet, dass der Investor am Ende des Investitionszyklus das Zweieinhalbfache des abgerufenen Kapitals vom Private Equity Fonds zurückerhalten hat.

Eine weitere im Private Equity häufig verwendete Performanceangabe ist der IRR (Internal Rate of Return, interner Zinsfuß). Beim Vergleich von in der Regel jahresbezogenen Zinsangaben (Zins in % pro Jahr) anderer Anlageformen mit der "IRR-Verzinsung" aus der Leistungsbilanz eines Private Equity Fonds ist unbedingt zu beachten, dass aus dem IRR die absolute "Vermehrung" des eingesetzten Kapitals nur abgeleitet werden kann, wenn die effektive Kapitalbindung, d.h. die Dauer, die das Management des Fonds das abgerufene Kapital zur Verfügung hatte, bekannt ist.

Eine ausgewogene Beurteilung der Performance von Private Equity Fonds ist nur bei richtiger Interpretation beider Kennzahlen möglich.

So ergibt sich beispielsweise ein jährlicher IRR von 70%, wenn eine Beteiligung innerhalb eines Vierteljahres zum 1,14fachen verkauft und für den Investor also lediglich eine absolute Wertsteigerung von 14% erzielt wurde. Umgekehrt ergibt sich ein jährlicher IRR von "lediglich" 15%, wenn das eingesetzte Kapital innerhalb einer Frist von fünf Jahren verdoppelt wurde.

Renditeerwartung von Private Equity Fonds

Rendite der Anlageklasse
Unterstellt man, dass sich bei unveränderten Rahmenbedingungen die grundsätzliche Einkommensverteilung in einer Volkswirtschaft wiederholt, ist für langfristige Investitionszeiträume von zehn oder mehr Jahren eine Prognose der durchschnittlichen Renditeergebnisse von Private Equity relativ zu den Ergebnissen anderer Anlageklassen mit sehr hoher Eintrittswahrscheinlichkeit möglich. Die durchschnittliche jährliche Rendite von Private Equity liegt dabei regelmäßig drei bis fünf Prozent über den durchschnittlichen jährlichen Erträgen, die mit Aktienanlagen zu erzielen sind.

Subjektive Risikowahrnehmung

Jeder Privatanleger weiß aus allgemeiner Lebenserfahrung, dass selbst langjährig etablierte Unternehmen wegen struktureller Marktveränderungen, Managementfehlern oder verfehlter wirtschaftspolitischer Entscheidungen scheitern können. Empfindliche Kapitalverluste für Eigen- und Fremdkapitalgeber sind die Folge. Von Privatanlegern wird die Unternehmensbeteiligung daher vor allem mit hohen Risiken assoziiert. Insbesondere in Deutschland haben sich für Private Equity Synonyme wie "Wagnisfinanzierung" und "Risikokapital" etabliert. Die subjektiv geprägte Risikowahrnehmung verbunden mit der starken Sicherheitsorientierung deutscher Anleger bewirkt, dass Private Equity bisher kaum in den privaten Vermögensaufbau einbezogen wird.

Der Schlüssel zur Lösung des Widerspruchs zwischen dem aufgeschlossenen Investitionsverhalten ausländischer institutioneller Investoren (z.B. US-Pensionskassen) und dem zurückhaltenden Anlageverhalten der Privatanleger liegt in der objektiven Analyse der Risikoaspekte unter Berücksichtigung der verschiedenen Beteiligungsformen (Direktbeteiligung, Fonds, Dachfonds).

Objektive Risikomessung

Kapitalverlust
Privatanleger sind in hohem Maße sicherheitsorientiert. Wichtigste Risikokategorie für Privatanleger ist daher das Ausfallrisiko, das heißt das Risiko, die einbezahlte Kapitaleinlage nur teilweise zurückzuerhalten (Teilverlustrisiko) oder vollständig zu verlieren (Totalverlustrisiko).

Volatilität

Es ist üblich, das Risiko einer Kapitalanlage mit Hilfe der Volatilität zu bestimmen. Die Volatilität misst - vereinfacht - den Grad der Schwankung der Wertentwicklung eines einzelnen Investments um einen Durchschnittswert. Je höher die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein einzelnes Investment von den Durchschnittswerten für die Anlageklasse deutlich abweicht, desto riskanter wird das Investment eingestuft. Die wissenschaftliche Kennziffer zur Messung der Volatilität ist die Standardabweichung der Wertentwicklung einer Zeitreihe von Marktpreisen. Da es im Private Equity mangels Börsennotierung keine kontinuierlichen Marktpreise gibt, wird üblicherweise die Standardabweichung der Endergebnisse einer Private Equity Investition als Risikomaß herangezogen.

Liquidität

Private Equity ist grundsätzlich eine langfristig nicht liquide Kapitalanlage. Die Rendite entsteht durch das Einbringen von Kapital in den unternehmerischen Wertschöpfungsprozess. Dieses Kapital kann den Unternehmen in der Regel nicht kurzfristig entzogen werden.

Maßnahmen, um dem Kern nach illiquide Anlageformen liquide zu halten, sind grundsätzlich mit zusätzlichen Kosten verbunden und beeinträchtigen die Rendite des Beteiligungsprodukts negativ. Insofern liegt der Schlüssel zur Vermeidung von Risiken aus der fehlenden Liquidität nicht in kostenintensiven Liquiditäts- und Kapitalgarantien des Private Equity Anbieters, sondern in der richtigen Fristenkombination der Kapitalanlagen im Portfolio des Anlegers selbst und - vorgelagert - in der Absicherung existenzieller Risiken, wie etwa Berufsunfähigkeit oder Krankheit.

Verlustrisiken und Volatilität unterschiedlicher Beteiligungsform

Pauschale Aussagen, insbesondere über das Ausfallrisiko von Private Equity Investitionen, vernachlässigen regelmäßig die Tatsache, dass die verschiedenen Beteiligungsformen (Direktbeteiligung, Fonds, Dachfonds) bedingt durch den ansteigenden Diversifikationsgrad (Streuungsbreite) sehr unterschiedliche Risikoprofile aufweisen.

Mit zunehmender quantitativer Streuung verringert sich das Ausfallrisiko deutlich. Ursache ist die im Fondsgedanken umgesetzte Strategie der Streuung des Gesamtrisikos einer Kapitalanlage auf viele voneinander unabhängige Einzelrisiken. Der Zusammenhang zwischen dem Kapitalverlust bei Insolvenz eines Unternehmens und einem Kapitalverlust auf Ebene des Anlegers wird dabei durchbrochen. Total- und Teilverluste einzelner Unternehmen können durch die überdurchschnittliche Wertentwicklung anderer Unternehmen ausgeglichen werden.

Hinzu kommt, dass gerade bei Dachfonds qualitative Elemente der Diversifikation ausreichend berücksichtigt werden können. Gute Private Equity Fonds spezialisieren sich regelmäßig auf bestimmte Finanzierungsanlässe (z.B. Venture Capital oder Buyout), Branchen und Regionen. Eine qualitative Streuung kann deshalb nur durch die zielgerichtete Mischung der diversen Investitionsthemen des Private Equity durch einen Dachfonds erreicht werden (z.B. Balanced Portfolio Konzept).


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Bielefeld
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