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 Golfregeln
Golfregeln komplett im Netz

Es sind nur 34 Regeln. Die deutsche Übersetzung der offiziellen Golfregeln ist jetzt im Netz einsehbar. Alle vier Jahre werden die Golfregeln vom Royal and Ancient Golfclub of St. Andrews (R&A) und der United States Golf Association (USGA) überdacht und überarbeitet und vom DGV übersetzt. Sie können die "Offiziellen Golfregeln 2004-2007" hier lesen.
 Redaktion Golfregeln Bielefeld
FAQ zu den Golfregeln
Der DGV hat die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten (FAQ)zu den Golfregeln zusammengefasst. Fragen beispielsweise zum Aufheben und Fallenlassen (Droppen) des Balls, zum "provisorischen Ball" oder aber zum Thema "Wasserhindernis" werden ausführlich behandelt und beantwortet. Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGV-Regelausschuss, sondern soll nur die am häufigsten missverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder der Decisions unerlässlich.
Die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten zu den Golfregeln in der Zusammenfassung:


Amateurstatut
Fragen zum Amateurstatut
Achtung: Diese Fragensammlung ersetzt nicht das Amateurstatut in Abschnitt IV der Golfregeln. Verbindliche Entscheidungen zum Amateurstatut werden vom DGV Ausschuss Amateurstatut getroffen.
1. Frage
Welche besonderen Gründe gibt es für die Anwendung des Amateurstatuts im
Golfsport?
Das Amateurstatut im Golfsport besteht, regelmäßig überarbeitet, seit 1885. Der
Grundgedanke ist, dass ein Amateurgolfer Golf aus Spaß an der Freude und nicht Aufgrund „finanziellen Anreizes“ spielt.
Der Golfsport weist gegenüber allen anderen Sportarten zwei Besonderheiten auf: Auf einer Golfrunde ist der Spieler häufig unbeaufsichtigt, und es existiert ein Vorgabensystem.
Könnten Preise und/oder sonstige finanzielle Vorteile in unangemessener Höhe angenommen werden, könnte dies dazu verleiten, die Regeln nicht jederzeit konsequent einzuhalten und die Höhe der persönlichen Vorgabe zu manipulieren. Der DGV ist mit dem Amateur Status Committee des Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews der Auffassung, dass eine Unterscheidung zwischen Amateur- und Profigolf sinnvoll erscheint, um im Bereich des Amateurgolf den Einfluss kommerzieller und finanzieller Interessen zum Wohle des Golfsports zu begrenzen. 2.Frage
Wo liegt die Wertgrenze für Preise und wie wird diese ermittelt?
Hierfür ist in Regel 3-2. des Amateurstatuts eine klare Definition zu finden:
3-2. Wertgrenze
a. Allgemeines
Ein Golfamateur darf keinen Preis oder Preisgutschein (mit Ausnahme eines symbolischen Preises) annehmen, wenn der Wert € 750 bzw. den Gegenwert überschreitet.
Diese Wertgrenze bezieht sich auf die Gesamtheit aller Preise oder Preisgutscheine, die ein Golfamateur während eines Wettspiels oder im Rahmen einer Serie von Wettspielen erhält, ausgenommen Hole-in-One-Preise.
b. Hole-in-One-Preise
Die Wertgrenze gemäß Bestimmung 3-2.a. gilt auch für Hole-in-One-Preise. Solche
Preise dürfen im Rahmen des gleichen Wettspiels zusätzlich angenommen werden.
c. Eintauschen von Preisen
Ein Golfamateur darf einen Preis oder Preisgutschein nicht in Geld eintauschen.
3. Frage
Kann ein Sponsor die Wertgrenze für Preise umgehen, indem er an Stelle des
Einzelhandelspreises seinen niedrigeren Einkaufspreis für das Produkt angibt?
Nein. Der "Einzelhandelswert" eines Preises ist definiert als "der übliche empfohlene Verkaufspreis, zu dem die Ware für Jedermann im Einzelhandel erhältlich ist." Dies schließt Discount-Märkte mit ein, jedoch muss die Ware dann dort über einen ausreichenden Zeitraum und in mehreren Geschäften öffentlich beworben und für Jedermann verfügbar sein. Speziell im Preis herabgesetzte oder nur kurzzeitig verfügbare Angebote sowie auf bestimmte Kunden beschränkte Angebote fallen nicht unter diese Definition.
4. Frage
Was ist bei der Teilnahme an einer Tombola oder Verlosungen zu beachten,
wenn Preise darin die Wertgrenze von 750 Euro überschreiten?
Eine solche Tombola in Zusammenhang mit einem Golf-Wettspiel verstößt gegen die Regeln des Amateurstatuts, es sei denn
a) es handelt sich um eine echte Verlosung und
b) die Teilnahme ist einer größeren Anzahl Personen möglich und
c) die Teilnahme an dem Wettspiel ist nicht Teilnahmevoraussetzung für die Verlosung.
Wenn die Voraussetzungen a) – c) erfüllt sind, ist die Wertgrenze aus Regel 3-2.a des Amateurstatuts bei Preisen aus einer derartigen Tombola oder Verlosung nicht anwendbar.
Wenn die Teilnahme an einem Wettspiel oder ein bestimmtes Ergebnis in diesem
Wettspiel (sei es eine Schlagzahl, ein "Longest Drive", ein "Hole in one" o. ä.) Voraussetzung für die Teilnahme an der o. g. Verlosung ist, wird dies als ein Verstoß gegen das Amateurstatut angesehen.
5. Frage
Welche Vergütung oder Entschädigung darf ein Golfamateur für Unterricht annehmen?
Ein Golfamateur darf keine Vergütung oder Entschädigung für die "Unterweisung im Golfspielen" annehmen. Es gibt nur eine Ausnahme, nach der ein Golfamateur für Golfunterricht "bezahlt" werden kann. Regel 5-2.b des Amateurstatuts definiert diese wie folgt:
5-2. Zulässige Vergütung oder Entschädigung
b. Jugendliche
Ein Golfamateur darf Auslagenerstattung, die die tatsächlichen Aufwendungen
nicht überschreiten darf, für die Unterweisung von Jugendlichen im Golfspiel annehmen, wenn diese Unterweisung Teil eines Programms ist, das im vorhinein vom Deutschen Golf Verband genehmigt worden ist.
Diese Regel soll die Einbindung von ehrenamtlichen Helfern in Projekte fördern, die sich mit der Heranführung von Jugendlichen an den Golfsport beschäftigen. In Deutschland trifft dieser Fall nur auf Golfamateure zu, die mindestens Inhaber einer C Trainer-Lizenz sind.
Es ist hierbei zu beachten, dass diese Ausnahme nur für den Unterricht von Jugendlichen gilt und dass die Obergrenze der Aufwandsentschädigung (ohne das vom DGV ein Einzelbelegnachweis gefordert wird) für derartigen Unterricht bei € 1.848,-- / Jahr liegt. Bei darüber hinausgehender Aufwandsentschädigung ist stets ein Einzelbelegnachweis erforderlich.
6. Frage
Ein Golfamateur, der nicht ein Angestellter der betreffenden Golfanlage ist, erteilt auf einem Golfplatz oder einer Übungsanlage eine Anzahl unbezahlter Golfunterrichtsstunden.
Ist dies ein Verstoß gegen das Amateurstatut?
Antwort: Nein. Dies ist kein Verstoß gegen Regel 5-1. des Amateurstatuts, sofern der Golfamateur hierbei weder direkt noch indirekt eine Bezahlung oder sonstige Aufwandsentschädigung annimmt.
7. Frage
Ist es für einen Golfamateur zulässig, Ware ohne Bezahlung anzunehmen?
Ja. Ein Golfamateur darf Bälle, Schläger, Kleidung und sonstige Ware von dem jeweiligen Hersteller ohne Bezahlung annehmen, sofern hiermit keine Werbung verbunden ist. (s. hierzu Anmerkung zu Regel 6-2.)
Ein Golfamateur darf keinesfalls die ohne Bezahlung erhaltenen Bälle, Ausrüstung oder andere Ware verkaufen. Wenn er so handelt, verstößt dies gegen die Definition "Golfamateur" und der Amateurstatus kann aberkannt werden.
8. Frage
Ist es über die Möglichkeiten aus Frage 7 hinaus für einen Golfamateur zulässig,
seine Erfahrung oder sein Ansehen dazu zu nutzen, Vorteile daraus zu erzielen?
Nein. Ein Golfamateur mit Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport darf diese Erfahrung oder das Ansehen nicht durch Zurverfügungstellung seines Namens oder Bildes für Werbung oder Verkauf von irgendetwas dazu nutzen, Bezahlung, Vergütung, persönliche Vergünstigungen oder einen fi nanziellen Vorteil zu erlangen.
9. Frage
Inwieweit dürfen Sponsoren werbliche Gegenleistungen erhalten, wenn diese
Sponsoren Golfverbände oder Vereine sponsern?
Einzelspieler
Der Name eines gewerblichen Sponsors darf nicht irgendwo auf der Golftasche oder dem Schirm angebracht sein (außer der Sponsor ist der Hersteller). Eine Golftasche, die durch den Hersteller zur Verfügung gestellt wird, darf nicht neben dem Herstellernamen auch noch den Namen des Spielers tragen.
Bei Bekleidung (incl. Kopfbedeckungen), die von einem gewerblichen Sponsor an Einzelspieler ausgegeben wird, darf sich darauf nur ein kleines Logo des Herstellers der Bekleidung/der Kopfbedeckung sowie des betreffenden Wettspiels befinden, welches bei Bedarf den Namen/das Logo des Sponsors des Wettspiels beinhalten kann. Wenn Bekleidung oder Kopfbedeckungen von einem Sponsor an Einzelspieler in einem Wettspiel ausgegeben werden, müssen diese für alle Spieler und nicht nur für ausgewählte Spieler zur Verfügung stehen.
Ein Einzelspieler darf einen Schirm benutzen, der den Namen eines Unternehmens trägt sowie die Bezeichnung entweder eines Wettspiel-Sponsors, jedoch darf ein solcher Name nicht mit dem eines Einzelspielers verbunden sein.
Mannschaften
Auf Kleidung, Golftaschen oder Schirmen von Mannschaftsspielern darf neben dem
Logo der Mannschaft und dem serienmäßigen Logo des Herstellers jeweils einmal das Logo eines Sponsors angebracht sein. Dieses darf einen Umfang von 50 cm nicht überschreiten.
Der Name von Spielern darf, sofern diese nicht „Ansehen und Erfahrung im
Golfsport“ genießen, einmal unauffällig auf der Kleidung bzw. der Golftasche angebracht werden.
Anmerkung 1: Ein Spieler darf Ausrüstung von jedem annehmen, der damit handelt, soweit Werbung damit nicht verbunden ist.
Anmerkung 2: Auf einer Tasche, Bekleidung oder einem Schirm darf nicht erscheinen:
"Die Clubmannschaft des GC xyz kauft bei abc" . Ebenso gilt dies für den Namen eines Einzelspielers.
10. Frage
Darf ein Spieler mit Erfahrung oder Ansehen im Golfsport eine Ehrenmitgliedschaft oder eine kostenlose bzw. verbilligte Mitgliedschaft in einem Golfverein
annehmen?
Dies hängt von der Art und Weise dieses Angebots ab. Wenn z.B. das Angebot einem Spieler gemacht wird, der dem Verein schon lange Zeit angehört, diesen auch bisher repräsentiert hat und dies auch ohne das hier in Frage stehende Angebot auch zukünftig machen würde, so ist das Angebot nicht als Anreiz zu sehen, auch zukünftig für den Verein zu spielen. Demnach würde in einem solchen Fall kein Verstoß gegen Regel 6-6 des Amateurstatuts vorliegen.
Wenn ein derartiges Angebot jedoch einem Spieler mit Erfahrung oder Ansehen im Golfsport unterbreitet wird, der Mitglied in einem anderen Verein ist, kann daraus begründet abgeleitet werden, dass dieses Angebot als Anreiz gemacht wird, für den anbietenden Verein zu spielen. Eine Annahme eines solchen Angebots würde dann einen Verstoß gegen Regel 6-6 des Amateurstatuts darstellen.
11. Frage
Ist "Zocken" zulässig?
Die Ansicht des DGV und des R&A zu Wetteinsätzen
Die Definition "Golfamateur" legt fest, dass nur derjenige ein Golfamateur ist, der Golf als Sport betreibt, für den er weder eine Entschädigung erwartet noch ein Einkommen damit erzielen will. Der DGV ist in Übereinstimmung mit dem R&A der Ansicht, das ein finanzieller Anreiz in Form von Wetten oder Glücksspiel im Amateurgolf zu einem Missbrauch oder einer Manipulation der Regeln des Spiels wie auch des Vorgabensystems führen kann. Dies würde dem Ruf des Golfspiels abträglich sein.
Der DGV hat jedoch keine Einwände gegen das Spiel um Einsätze zwischen einzelnen Spielern oder Mannschaften, wie es im Spiel gelegentlich vorkommt. Die Teilnahme an diesen Wetteinsätzen muss jedoch auf die beteiligten Spieler beschränkt bleiben, wobei jeder Spieler nur auf sich selbst oder seine Mannschaft setzen darf. Nur die Summe der Einsätze, die von den Spielern selbst gemacht wurden, darf als Gewinn zur Verfügung stehen.
Der DGV ist im Zusammenhang mit Amateurgolf gegen jede andere Form von Glücksspiel, wenn dieses für die Öffentlichkeit veranstaltet wird oder die Spieler auch auf andere Teilnehmer und nicht nur auf sich selbst oder ihre Mannschaft setzen können.
Derartige Wetteinsätze sind unvereinbar mit dem Sinn und Inhalt der Regeln zum
Amateurstatus.

Schläger / Ball
Fragen & Antworten zu: Schläger / Ball
Achtung: Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie
ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGVRegelausschuss, sondern soll nur die am häufigsten mißverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder Decisions unerläßlich.
Originaltexte aus den Regeln oder Decisions sind hier in dieser Schrift dargestellt
1. Frage
Schläger der Partner werden in einer Golftasche getragen: Decision 4-4a/4
Ist es in einem Vierer-Wettspiel gestattet, dass die Schlägersätze beider Partner in einer gemeinsamen Golftasche mitgeführt werden, wenn jeder Spieler nur seine eigenen Schläger benutzt?
Antwort:
Ja, jedoch vorausgesetzt, dass jeder Schläger dem jeweiligen Spieler zweifelsfrei zugeordnet werden kann.
2. Frage
Dürfen Partner Schläger gemeinsam gebrauchen? Regel 4-4b.
Partner dürfen Schläger gemeinsam gebrauchen, sofern die Gesamtzahl der Schläger, welche die Partner mitführen und gemeinsam gebrauchen, 14 nicht übersteigt.
3. Frage
Mitführen eines Schlägers, den irgendein anderer Spieler hat liegenlassen: Decision 4-4a/8
Ein Spieler, der 14 Schläger mitführt, findet auf dem Platz den Schläger eines anderen Spielers. Er hebt ihn auf, steckt ihn in seine Golftasche, benutzt ihn aber nicht und gibt ihn nach der Runde im Pro-Shop ab. Hat der Spieler gegen Regel 4-4a verstoßen, weil er 15 Schläger mitgeführt hat?
Antwort:
Nein.
Fragen & Antworten zu: Schläger / Ball
4. Frage
Darf ein "X-Out-Ball" in einem Wettspiel benutzt werden? Decision 5-1/4
Antwort:
Bei den Gründen, wegen denen »X-Out-Bälle« als fehlerhaft verworfen und aussortiert wurden, handelt es sich bei der überwiegenden Mehrzahl von ihnen lediglich um Schönheitsfehler, d.h. Fehler an der Farbe oder der Beschriftung. In Ermangelung von gegenteiligen Vorschriften, nach denen ein »X-Out-Ball« nicht regelkonform wäre, ist der Gebrauch eines solchen Balls zulässig. In einem Wettspiel jedoch, bei dem die Spielleitung in die Wettspielausschreibung die Bedingung aufgenommen hat, dass der vom Spieler gebrauchte Ball im gültigen Verzeichnis zugelassener Golfbälle aufgeführt sein muß (siehe Anmerkung zu Regel 5-1), darf ein »X-Out-Ball« nicht gebraucht werden, auch wenn der fragliche Ball (ohne Aus-X-en) in dem gültigen Verzeichnis zugelassener Golfbälle aufgeführt sein sollte.(Neu)
5. Frage
Muß man seinen Ball vor der Runde individuell kennzeichnen?
Regel 12-2 und Regel 6-5.
Antwort:
Der Spieler ist dafür verantwortlich, daß er den richtigen Ball spielt. Jeder Spieler sollte seinen Ball kennzeichnen.
Außerdem ist hierbei zu beachten:
Ball nur durch Markenzeichen und Nummer identifiziert Decision 12-2/1
In einem Bereich, in dem sein Ball mutmaßlich zur Ruhe gekommen ist, findet ein Spieler einen Ball mit der gleichen Marke und Nummer, wie der Ball, den er spielt.
Der Spieler nimmt an, dass es sich um seinen Ball handelt, obwohl er seinen Ball nicht gekennzeichnet hat, wie Regel 12-2 empfiehlt und spielt ihn. Sollte man davon ausgehen, dass der Spieler einen falschen Ball gespielt hat?
Antwort:
Nein, außer (1) es gibt berechtigte Anzeichen dafür (wie etwa der Zustand des Balls, dass es nicht der Ball des Spielers ist, oder (2) anschließend wird festgestellt, dass zu dem Zeitpunkt, als der Spieler spielte, ein anderer Ball der gleichen Marke und
Nummer in diesem Bereich lag und jeder dieser beiden Bälle nach Aussehen und
Zustand der Ball des Spielers sein könnte.
sowie auch
Spieler kann seinen Ball nicht von anderem Ball unterscheiden Decision 27/10
A und B spielten ihre Bälle vom Abschlag in denselben Bereich. Beide Bälle wurden gefunden; da aber A und B identische Bälle gespielt hatten und keiner von ihnen seinen Ball gekennzeichnet hatte, konnten sie nicht feststellen, welcher A's Ball und welcher B's Ball war. Wie ist die Regelentscheidung?
Antwort:
Da keiner der Spieler einen der Bälle als den seinen identifizieren konnte, waren beide Bälle verloren – siehe Erklärung »Verlorener Ball«.
Fragen & Antworten zu: Schläger / Ball
6. Frage
Muß ein Spieler es seinem Mitbewerber oder seinem Gegner ankündigen, wenn
er zwischen 2 Löchern den Ball wechselt?
A: Obwohl solch eine Ankündigung ein Akt der Höflichkeit wäre, ist der
Spieler nach den Regeln nicht dazu verpflichtet, einem Gegner oder Mitbewerber anzukündigen, dass er die Absicht hat, zwischen dem Spielen von 2
Löchern einen anderen Ball einzusetzen.
7. Frage
Was sollte der Spieler unternehmen, dessen Ball durch einen Windstoß bewegt
wurde und der an einer anderen Stelle zur Ruhe gekommen ist?
A: Wind ist nicht "Nicht zum Spiel gehörig" (s. Erklärung in den Golfregeln). Der Spieler zieht sich keine Strafe zu, wenn sein Ball durch einen Windstoß bewegt wird und der Ball muß von der neuen Lage gespielt werden.
Wenn die Bewegung des Balles jedoch geschah, nachdem der Spieler den Ball angesprochen hatte, gilt dieser als vom Spieler bewegt. Dann zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu und muß den Ball zurücklegen.

Spieler/Zähler/Zählkarte/Caddie/Golfcart
Fragen & Antworten zu: Spieler/Zähler/Zählkarte/Caddie/Golfcart
Achtung: Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie
ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGVRegelausschuß, sondern soll nur die am häufigsten mißverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder Decisions unerläßlich.
Originaltexte aus den Regeln oder Decisions sind hier in dieser Schrift dargestellt.
1. Frage
Bestimmt der Zähler das Ergebnis oder erwirkte Strafen?
Antwort:
Nein. In Abschnitt 2 (Erklärungen) in den Golfregeln (s. Seite 35, Regelbuch)
heißt es:
Zähler ist jemand, den die Spielleitung zum Aufschreiben der Schlagzahl eines
Bewerbers im Zählspiel bestimmt hat. Er kann ein Mitbewerber sein. Er ist kein
Platzrichter.
Für den Fall einer Uneinigkeit zwischen Spieler und Zähler haben die beiden die
Möglichkeit, offene Fragen oder Unstimmigkeiten vor dem Unterschreiben der Zählkarte von der Spielleitung klären zu lassen.
2. Frage
Muß der Zähler die Zählkarte unterschreiben, wenn eine auf der Runde
entstandene Regelfrage seiner Meinung nach durch die Spielleitung nicht ausgeräumt wurde? Decision 6-6.a/4
Im Zählspiel weigert sich B, der A's Mitbewerber und Zähler war, die Zählkarte von A zu unterschreiben, weil A am 15. Loch von außerhalb des Abschlags abgespielt habe.
A behauptet jedoch, er habe von innerhalb des Abschlags abgespielt.
Die Spielleitung entschied zugunsten von A. Trotz dieser Entscheidung der
Spielleitung weigert B sich weiterhin, die Zählkarte von A zu unterschreiben. Zieht B sich Strafe zu?
Antwort:
Nein. Ein Zähler ist nicht verpflichtet, eine Zählkarte zu unterschreiben, von deren Richtigkeit er trotz der Entscheidung der Spielleitung nicht überzeugt ist. Der Zähler muß jedoch den Sachverhalt berichten und die Schlagzahlen bestätigen, die er für richtig hält.
War eine andere Person bei dem Vorfall am 15. Loch Zeuge, so sollte die Spielleitung deren Bestätigung von A's Schlagzahl am 15. Loch akzeptieren. Ist kein Zeuge verfügbar, dann sollte die Spielleitung A's Schlagzahl auch ohne Gegenzeichnung anerkennen.
3. Frage
Der Zähler unterschreibt eine Karte, von der er weiß, dass das Ergebnis darauf nicht regelkonform erspielt wurde. Decision 6-6a/5:
Im Zählspiel reicht ein Bewerber eine Zählkarte mit einer falschen Schlagzahl ein, weil eine Strafe nicht mitgerechnet war, die er sich zugezogen hatte. Dem Bewerber war nicht bewußt, daß er sich Strafe zugezogen hatte. Der Zähler des Bewerbers (ein Mitbewerber) war der Strafe zwar gewahr geworden, er unterschrieb die Zählkarte aber trotzdem. Der Sachverhalt wird aufgeklärt, bevor das Wettspielergebnis offiziell bekanntgegeben wurde.
Der Bewerber ist selbstverständlich disqualifiziert (Regel 6-6d). Sollte auch der Zähler disqualifiziert werden?
Antwort:
Ja. Der Zähler ist unter Anwendung von Regel 33-7 zu disqualifizieren.
4. Frage
Forderung, daß Änderungen auf der Zählkarte abgezeichnet werden müssen
Decision 6-6a/6
Darf die Spielleitung verlangen, daß Änderungen auf der Zählkarte abgezeichnet werden müssen?
Antwort:
Nein. Es steht nichts darüber in den Golfregeln, wie Änderungen auf einer Zählkarte durchzuführen sind.
5. Frage
Bewerber und Zähler unterschreiben Zählkarte an falscher Stelle
Decision 6-6b/1
Antwort:
Es gibt keine Strafe, wenn ein Zähler die Zählkarte des Bewerbers an der Stelle unterschreibt, die für die Unterschrift des Bewerbers vorgesehen ist und der Bewerber an der Stelle, die für die Unterschrift des Zählers vorgesehen ist.
6. Frage
Benutzen von motorisierten Golfwagen in Wettspiel Decision 33-1/8
Darf ein Spieler während eines Wettspiels einen motorisierten Golfwagen benutzen? Antwort:
Ja, außer die Wettspielbedingungen verbieten solcherlei Ausrüstung (Regel 33-1).
7. Frage
Verstoß gegen Wettspielbedingung, die motorisierte Golfwagen verbietet
Decision 33-1/9
Die Ausschreibung eines Wettspiels verbietet u.a. die Benutzung von motorisierten Golfwagen. Wie lautet die Strafe, wenn ein Spieler gegen diese Bedingung verstößt? Antwort:
Ist in der Ausschreibung keine Strafe festgelegt, so trifft die Grundstrafe für jedes Loch zu, an dem der Golfwagen benutzt worden ist, d.h. jeweils Lochverlust im Lochspiel (Regel 2-6) oder jeweils zwei Strafschläge im Zählspiel (Regel 3-5).
In den "Vorgaben- und Spielbestimmungen" wird auf den Seiten 77/ 78 auf Golfcarts Bezug genommen.
8. Frage
Dürfen Metallspikes verboten werden? Decision 33-1/14
Darf die Spielleitung in der Ausschreibung eines Wettspiels die Benutzung von Schuhen mit Metallspikes oder herkömmlich gestalteten Spikes verbieten?
Antwort:
Ja.

Abschlag / Ehre
Fragen & Antworten zu: Abschlag / Ehre
Achtung: Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie
ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGVRegelausschuß, sondern soll nur die am häufigsten mißverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder Decisions unerläßlich.
Originaltexte aus den Regeln oder Decisions sind hier in dieser Schrift dargestellt.
1. Frage
Wer hat im Vorgabe-Lochspiel die Ehre? Decision 10-1a/1
A und B spielen ein Lochspiel mit Vorgabe. B hat am 1. Loch die Ehre.
Beide spielen am 1. Loch eine 5, A hat jedoch einen Vorgabeschlag und somit eine Netto-4. Hat am 2. Loch A die Ehre?
Antwort:
Ja. Siehe Regel 2-1 und Regel 10-1a.
2. Frage
Wer hat im Vorgabe-Zählspiel die Ehre? Decision 10-2a/1
Im Vorgabe-Zählspiel werden die Vorgabeschläge erst nach Beendigung der Runde abgezogen, und nicht an bestimmten Löchern. Wie wird bei solch einem Wettspiel die Ehre bestimmt?
Antwort:
Entsprechend den Brutto-Schlagzahlen.
3. Frage
Wer hat im Vorgabe-Zählspiel nach Stableford die Ehre? Decision 32-1/3
Die Wertung eines Wettspiels nach Stableford erfolgt letztlich wie im Lochspiel, weil die Vorgabeschläge nach der Vorgabeverteilung angerechnet werden. Wenn nun B an einem Loch die Ehre hatte und A und B an diesem Loch die gleiche Brutto-Schlagzahl erzielen, A jedoch einen Vorgabeschlag angerechnet erhält, wer hat dann am nächsten Loch die Ehre?
Antwort:
A hat die Ehre, weil er das bessere Nettoergebnis erzielt hat.

Bunker
Fragen & Antworten zu: Bunker
Achtung: Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie
ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGVRegelausschuß, sondern soll nur die am häufigsten mißverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder Decisions unerläßlich.
Originaltexte aus den Regeln oder Decisions sind hier in dieser Schrift dargestellt.
1. Frage
Ist es zulässig, Steine im Bunker zu entfernen?
Antwort:
Nein, es sei denn, die Spielleitung hätte die Steine durch eine Platzregel zu beweglichen Hemmnissen erklärt.
2. Frage
Darf der Spieler die Harke oder einen Schläger mit in den Bunker nehmen und
dort hinlegen?
A: Ja, s hierzu Regel 13-4 Ausnahme 1 und Decision 13-4/20
13-4. Ball im Hindernis
...
Ausnahmen:
1. Vorausgesetzt, es geschieht nichts, was Prüfen der Beschaffenheit des Hindernisses oder Verbessern der Lage des Balls darstellt, ist es straflos, wenn der Spieler (a) den Boden in irgendeinem Hindernis oder Wasser in einem Wasserhindernis berührt infolge oder zur Vermeidung eines Sturzes, beim Fortbewegen eines Hemmnisses, beim Nachmessen oder beim Wiedererlangen, Aufnehmen, Hinlegen oder Zurücklegen eines Balls nach einer Regel oder wenn er (b) seine Schläger in einem Hindernis hinlegt. Decision 13-4/20
Einen Schirm oder eine Harke in einem Hindernis abzulegen ist gleichbedeutend mit dem Hinlegen von Schlägern in einem Hindernis – siehe Ausnahme 1 zu Regel 13-4.
Vorausgesetzt, daß nichts getan wird, was Prüfen der Beschaffenheit des Hindernisses oder Verbessern der Lage des Balls darstellt, ist dies straflos. Siehe aber auch Decision 13-4/22.
Das Hinwerfen einer Harke in den Bunker wird in Dec. 13-4/21 behandelt (mit
Einschränkungen zulässig) und das Einstecken des Harkenstiels in den Sand regelt Dec. 13-4/22 (nicht zulässig).

Grün / Flaggenstock
Fragen & Antworten zu: Grün / Flaggenstock
Achtung: Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie
ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGVRegelausschuß, sondern soll nur die am häufigsten mißverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder Decisions unerläßlich.
Originaltexte aus den Regeln oder Decisions sind hier in dieser Schrift dargestellt.
1. Frage
Darf ein Spieler den Flaggenstock bedienen lassen, wenn sein Ball noch nicht auf dem Grün liegt?
Antwort:
Ja. Hierzu sagt Regel 17 u.A.:
... Flaggenstock bedient, entfernt oder hochgehalten
Vor dem Schlag und während des Schlags darf der Spieler den Flaggenstock bedienen, entfernen oder zum Anzeigen der Lage des Lochs hochhalten lassen. Dies darf nur mit Ermächtigung des Spielers geschehen, bevor er seinen Schlag spielt.
Wird der Flaggenstock vor dem Schlag von jemandem mit Kenntnis des Spielers und ohne dessen Einwand bedient, entfernt oder hochgehalten, so gilt dies als mit Ermächtigung des Spielers geschehen. Wenn jemand den Flaggenstock bedient oder hochhält bzw. dicht am Loch steht, während ein Schlag gespielt wird, so gilt dies solange als Bedienen des Flaggenstocks, bis der Ball zur Ruhe gekommen ist. ...
...
Es wird hierin nicht verlangt, daß der Ball auf dem Grün liegt.
2. Frage
Darf der Ball auf dem Grün mit einem Tee markiert werden? Regel 20-1
Regel 20-1 sagt zum markieren:
... Ist der aufzunehmende Ball anschließend nach einer Regel zurückzulegen, so muß seine Lage vorher gekennzeichnet werden. ...
... Anmerkung: Die Lage eines aufzunehmenden Balls sollte dadurch gekennzeichnet werden, daß ein Ballmarker, eine kleine Münze oder ein ähnlicher Gegenstand unmittelbar
hinter den Ball gelegt wird. ...
Ein Tee ist ein entsprechender kleiner "ähnlicher Gegenstand". Es besteht auch nicht die Gefahr, daß der Spieler durch das Markieren mit einem Tee mehr Informationen über das Grün erhält, als es durch das Ausbessern einer Pitchmarke geschehen würde.
Das Markieren des Balles mit einem Tee ist von der Art der Handlung her dem
Ausbessern von Einschlaglöchern nach Regel 16-1c so ähnlich, daß es nicht logisch wäre, in dem einen Fall einen Verstoß gegen Regel 16-1d (Grün / Prüfen der Oberfläche) zu sehen und in dem anderen Fall nicht.
Das Markieren des Balles mit einem flachen Gegenstand wie einer Münze stört die Mitbewerber jedoch sicher weniger als ein Tee.
3. Frage
Darf ein Spieler mit der einen Hand den Flaggenstock halten und mit der anderen Hand putten?
Decision 17-1/5:
A: Ja, sofern der Flaggenstock aus dem Loch entfernt war und der Ball ihn nicht
trifft. Trifft der Ball den Flaggenstock, so liegt ein Verstoß gegen Regel 17-3a vor.

Aufheben/Fallenlassen (Droppen)/Hinlegen/Zurücklegen
Fragen & Antworten zu: Aufheben/Fallenlassen
(Droppen)/Hinlegen/Zurücklegen
Achtung: Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie
ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGVRegelausschuß, sondern soll nur die am häufigsten mißverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder Decisions unerläßlich.
Originaltexte aus den Regeln oder Decisions sind hier in dieser Schrift dargestellt.
1. Frage
Spieler A hebt den Ball von Spieler B auf (versehentlich oder absichtlich). Muß A ihn auch zurücklegen? Regel 20-3.a.
Antwort:
Ein Ball, der nach den Regeln hinzulegen ist, muß vom Spieler oder seinem Partner hingelegt werden. Ist ein Ball zurückzulegen, so müssen ihn der Spieler, sein Partner oder die Person, die ihn aufgenommen oder bewegt hatte, an der Stelle hinlegen, an der er aufgenommen oder bewegt worden war. Für irgendeinen Regelverstoß ist dabei
in jedem dieser Fälle der Spieler verantwortlich.
2. Frage
Darf man bei strafloser Erleichterung von einem Hemmnis o.ä. im "Rough" den
Ball auf dem "Fairway" fallenlassen, wenn man innerhalb einer Schlägerlänge
vom "nächstgelegenen Punkt" bis dorthin kommt? Decision 24-2b/8 :
Ein Spieler, dessen Ball im Rough nahe des Fairways liegt, hat Anspruch auf Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis. Wenn nun der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b(I) in Anspruch nimmt, darf er dann den Ball auf dem Fairway fallenlassen?
Antwort:
Ja. Die Regeln kennen keinen Unterschied zwischen Fairway und Rough; beides ist »Gelände«.
Dies gilt sinngemäß für eine straflose Erleichterung nach Regel 25-1.
3. Frage
Wer darf den Ball (z.B. in hohem Gras) identifizieren? Regel 12-2.
Antwort:
Der Spieler ist dafür verantwortlich, daß er den richtigen Ball spielt. Jeder Spieler sollte seinen Ball kennzeichnen.
Außer im Hindernis darf der Spieler straflos einen Ball, den er für seinen eigenen hält, zum Zweck der Identifizierung aufnehmen – und in dem zur Identifizierung erforderlichen Ausmaß reinigen. Erweist sich der Ball als Ball des Spielers, so muß er ihn zurücklegen. Bevor er den Ball aufnimmt, muß der Spieler die Absicht dazu seinem Gegner im Lochspiel bzw. seinem Zähler oder einem Mitbewerber im
Zählspiel ankündigen und die Lage des Balls kennzeichnen. Sodann muß er Gegner, Zähler oder Mitbewerber Gelegenheit geben, das Aufnehmen und Zurücklegen zu beobachten. ...
Es ist immer der Spieler, der seinen Ball identifizieren muß, da er auch die Verantwortung trägt, dabei keinen evtl. Regelverstoß zu begehen und auch den richtigen Ball zu spielen.
4. Frage
Ein Spieler nimmt straflose Erleichterung von Boden in Ausbesserung in Anspruch. Die neue Lage des Balles ergibt danach eine verbesserte Spiellinie. Decision 25-1b/3
F. Wenn ein Spieler gemäß Regel 25-1b Erleichterung in Anspruch genommen
hat, dann ergibt sich für ihn mitunter zugleich eine Verbesserung der Spiellinie, z.B.
daß er dann nicht mehr über einen Bunker oder einen Baum spielen muß. Ist dies gestattet?
A. Ja. Kommt der Ball eines Spielers in einem durch Regel 25 erfaßten Umstand
zur Ruhe, und ergibt sich bei Inanspruchnahme von Erleichterung unter Beachtung des Verfahrens, das in Regel 25-1b vorgeschrieben ist dann eine Verbesserung seiner Spiellinie, so ist das ein glücklicher Zufall. Umgekehrt muß der Spieler in Kauf nehmen, daß seine Spiellinie sich bei dem o.g. Verfahren auch verschlechtern kann.
5. Frage
Muß die Lage des Balles markiert werden, wenn der Spieler diesen nach einer anwendbaren Regel an einer anderen Stelle fallenlassen will (z.B. von einem Hemmnis, aus zeitweiligen Wasser, aus einer unspielbaren Lage)?
A: Die Lage des Balles muß nur markiert werden, wenn dieser an die selbe Stelle zurückgelegt werden muß wie z.B. auf dem Grün nach Regel 16- 1, oder Regel 12-2 bzw. Regel 22. Ein Ball, der an einer anderen "neuen" Stelle fallengelassen oder hingelegt werden soll, muß nicht markiert werden,
obwohl es empfehlenswert ist, dies zum evtl. Nachweis eines regelkonformen
Vorgehens hierbei zu tun. (R. 20-1)

Hemmnisse
Fragen & Antworten zu: Hemmnisse
Achtung: Diese Fragensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie
ersetzt nicht die Golfregeln und enthält keine verbindlichen Auskünfte des DGVRegelausschuß, sondern soll nur die am häufigsten mißverstandenen Golfregeln erläutern. Zur endgültigen Entscheidungsfindung ist je nach Lage der Situation ein Heranziehen der vollständigen Regeln oder Decisions unerläßlich.
Originaltexte aus den Regeln oder Decisions sind hier in dieser Schrift dargestellt.
1. Frage
Darf man Markierungs- oder Entfernungspfähle auf dem Platz herausziehen?
Antwort:
Markierungs- und Entfernungspfähle sind Hemmnisse. "Bewegliche Hemmnisse"
dürfen unter den folgenden Voraussetzungen entsprechend der
Erklärung "Hemmnis" entfernt werden:
... Ein Hemmnis ist ein bewegliches Hemmnis, wenn es ohne übermäßige Anstrengung, ohne unangemessene Verzögerung des Spiels und ohne Verursachen von Beschädigung bewegt werden kann. Andernfalls ist es ein unbewegliches Hemmnis.
> Anmerkung: Die Spielleitung darf durch Platzregel ein bewegliches Hemmnis zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären.
Hinweis: Gegenstände (Pfähle oder Zäune), die eine Ausgrenze bezeichnen,
dürfen nicht entfernt werden, auch wenn sie beweglich sind.
2. Frage
Muß der Ball gelegt oder fallengelassen ("gedroppt") werden, wenn ein bewegliches Hemmnis entfernt wurde, an oder auf dem der Ball lag?
A: Hier ist das Verfahren je nach Lage des Balles unterschiedlich:
1) Wenn der Ball an dem Hemmnis (z.B. einer Bunkerharke) liegt, also den Boden des Platzes berührt und nur mit der Seite zusätzlich das Hemmnis berührt, muß er straflos zurückgelegt werden, wenn er sich beim Entfernen des Hemmnisses bewegt. (R. 24-1a)
2) Wenn der Ball auf oder in dem Hemmnis liegt (z.B. ein Stück Papier
oder die hingelegte Jacke eines Zuschauers), muß er so nahe wie möglich dem Punkt unterhalb der Stelle fallengelassen werden, an der er in oder auf dem Hemmnis lag. (R. 24-1b)
In beiden Fällen empfiehlt es sich, vor dem Entfernen des Hemmnisses die Stelle zu markieren, an der der Ball liegt.
Der Unterschied im Verfahren zwischen den Punkten 1 und 2 ist darin begründet,
daß in Punkt 2 keine Stelle auf dem Platz existiert, an der der Ball gelegen hat, sobald das Hemmnis entfernt wurde.
3. Frage
Darf ein bewegliches Hemmnis (Papier, Getränkedose, Harke) in einem Bunker
entfernt werden, auch wenn sich der Ball dabei wahrscheinlich bewegen wird?
A: Ja, es gibt in den Regeln keine Einschränkung über das Entfernen eines
beweglichen Hemmnisses. Dies darf überall auf dem Platz geschehen, somit
auch in Hindernissen. (R. 24-1)

Wasserhindernis
Fragen & Antworten zu: Wasserhindernis
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1. Frage
Aufsetzen des Schlägers auf einer Brücke im Wasserhindernis Decision 13-4/30
Der Ball eines Spielers liegt auf einer über ein Wasserhindernis führenden Brücke innerhalb des Hindernisses, dass sich bekanntlich von der Grenze senkrecht nach oben erstreckt. Darf der Spieler seinen Schläger aufsetzen?
Antwort:
Ja. Eine Brücke ist ein Hemmnis. In einem Hindernis darf der Schläger beim
Ansprechen oder beim Aufschwung ein Hemmnis berühren – siehe Anmerkung zu
Regel 13-4. Die Brücke schon vor Ansprechen des Balls zu berühren ist ebenfalls gestattet, da ein Hemmnis im Wasserhindernis kein »Boden« im Hindernis ist.
Dies gilt auch dann, wenn die Brücke zum Bestandteil des Platzes erklärt wurde. Bevor der Schläger aufgesetzt wird, sollte der Spieler sich vergewissern, ob es sich um eine Brücke handelt oder um einen Damm, der zwei Teile des Hindernisses miteinander nur durch ein im Boden verlaufendes Rohr verbindet.
2. Frage
Darf der Spieler im Wasserhindernis einen Markierungspfahl entfernen, wenn
sein Ball im Hindernis liegt?
A: Ja, sofern der Pfahl nicht nach der Definition "Hemmnis" ein unbewegliches
Hemmnis ist oder von der Spielleitung zu einem "Unbeweglichen Hemmnis" erklärt wurde.
3. Frage
Darf der Spieler straflose Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis in Anspruch nehmen, wenn sein Ball im Wasserhindernis liegt und sein Stand, die Lage des Balles oder der Raum des beabsichtigten Schwunges davon beeinträchtigt wird?
A: Nein, s. hierzu Regel 24-2.b. Absatz 1 und Anmerkung 1.

Ball verloren/Ball im Aus/Provisorischer Ball
Fragen & Antworten zu: Ball verloren/Ball im Aus/Provisorischer Ball
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1. Frage
Kann man seinen Ball für "verloren erklären" oder "aufgeben"? Decision 27/16
Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt ihn dann für verloren und geht zurück, um einen anderen Ball so nahe wie möglich der Stelle zu spielen, wo er den ursprünglichen Ball gespielt hatte. Bevor er einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird sein ursprünglicher Ball noch innerhalb der zulässigen Suchzeit von fünf Minuten gefunden.
Wie ist die Regelentscheidung?
Antwort:
Ein Spieler kann nicht durch eine bloße Erklärung einen Ball als verloren aufgeben (siehe Erklärung »Verlorener Ball«). Der ursprüngliche Ball blieb im Spiel (siehe Erklärung »Ball im Spiel«).
Vor Ablauf der 5 Minuten Suchzeit kann man den ursprünglichen Ball nur durch die nachfolgenden Handlungen "aufgeben":
1. Der Spieler spielt sofort einen neuen Ball, ohne diesen als "provisorischen Ball" nach Regel 27-2 anzukündigen.
2. Der Spieler spielt mit seinem provisorischen Ball einen Schlag von dem Ort, an dem sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befindet oder von einem Punkt, der näher zum Loch liegt als dieser Ort.
3. Der Spieler bringt nach einer anwendbaren Regel einen neuen Ball ins Spiel und macht einen Schlag nach diesem. Dies kann z.B. je nach Situation mit 1 Strafschlag nach Regel 26-1, 27-1 oder 28 geschehen, aber auch straflos nach 24-3 oder 25-1.
2. Frage
Muß man den ursprünglichen Ball suchen? Decision 27-2b/1
An einem Par-3-Loch spielt ein Spieler seinen Ball vom Abschlag in dichtes Gestrüpp. Er spielt einen provisorischen Ball, der nahe am Loch zur Ruhe kommt. Wegen der günstigen
Lage des provisorischen Balls will der Spieler seinen ursprünglichen Ball gar nicht mehr finden. So sucht er gar nicht erst nach ihm, sondern geht direkt zu seinem provisorischen
Ball, um mit diesem das Spiel fortzusetzen. Sein Gegner (oder Mitbewerber) glaubt aber, daß es für ihn von Nutzen wäre, wenn der ursprüngliche Ball des Spielers gefunden
würde. Darf der Gegner (oder Mitbewerber) nach dem Ball des Spielers suchen?
Antwort:
Ja. Nach Billigkeit (Regel 1-4) darf er fünf Minuten suchen, außer der Spieler spielt währenddessen einen Schlag mit dem provisorischen Ball, der ja näher zum Loch liegt als der Ort, wo sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befindet. Der Spieler ist zum Spielen dieses
Schlags berechtigt. Tut er dies, so gilt der ursprüngliche Ball gemäß Regel 27-2b als verloren, und eine weitere Suche nach ihm hätte keinen Sinn. Im Lochspiel kann der Gegner den Schlag zwar wiederholen lassen (Regel 10-1c), wenn der Spieler so verfährt, und
sein provisorischer Ball näher zum Loch lag als der Ball des Gegners. Die Aufforderung, den Schlag zu wiederholen, würde jedoch nichts am Status des ursprünglichen Balls ändern,
der als verloren gilt, wenn der provisorische Ball – wenn auch außerhalb der Reihenfolge – gespielt wird. Siehe auch Decision 27-2c/2.
3. Frage
Darf ein Spieler zurückgehen, um einen provisorischen Ball zu spielen während
seine Mitbewerber weiter suchen? Decision 27-1/2
Ein Spieler spielt seinen zweiten Schlag, sucht flüchtig nach seinem Ball, geht zurück und lässt einen anderen Ball gemäß Regel 27-1 fallen. Bevor er den fallen gelassenen Ball spielt und noch innerhalb der fünfminütigen Suchzeit, wird sein ursprünglicher Ball gefunden. Darf
der Spieler den fallen gelassenen Ball aufgeben und den ursprünglichen Ball spielen?
Antwort:
Nein. Der Spieler hat durch das Fallenlassen seinen ursprünglichen Ball regelkonform (an der Stelle des vorherigen Schlages) durch einen neuen Ball ersetzt. Regel 20-6 (Nicht korrekt ersetzten Ball aufnehmen) ist hier nicht anwendbar. Der Spieler darf nur einen "provisorischen Ball" spielen "...bevor der er oder sein Partner nach vorne gehen um den ursprünglichen Ball zu suchen." . Regel 27-2.a.
Wenn der Spieler zurückgegangen ist und nach Regel 27-1. einen neuen Ball gespielt hat, ist dieser mit dem Schlag zu seinem "Ball im Spiel" geworden. Spielt er danach noch den ggf. inzwischen gefundenen ursprünglichen Ball, so spielt er damit einen "falschen
Ball" und Regel 15-3 findet Anwendung.
4. Frage
Darf ein Spieler sich Bälle von seinen Mitbewerbern ausleihen?
F. Einem Spieler gehen während einer festgesetzten Runde die Bälle aus. Darf er sich einen oder mehrere Bälle von einem anderen Spieler leihen?
A. Ja. Regel 4-4a verbietet einem Spieler zwar das Ausleihen eines Schlägers von einem anderen Spieler, der gerade auf dem Platz spielt. Aber nach den Regeln ist kein Spieler daran gehindert, sich andere Ausrüstungsgegenstände (Bälle, Handtücher, Handschuhe, Tees, u.s.w.) von einem anderen Spieler, oder auch von etwas nicht zum Spiel Gehörigem,
auszuleihen.
Ist die »Ein-Ball-Regelung« als Bedingung der Wettspielausschreibung lt. Anhang I der Golfregeln in Kraft, so muß sich der Spieler allerdings Bälle von gleicher Marke und Typ
verschaffen, wie lt. Wettspielausschreibung vorgeschrieben. (Neu)

Ausschreibungen und Wettspielorganisation
Fragen & Antworten zu: Ausschreibungen / Wettspielorganisation
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1. Frage
Dürfen Mitglieder, die in mehreren Vereinen Mitglied sind, auch in anderen Vereinen als ihrem Heimatverein an Clubmeisterschaften teilnehmen?
Antwort:
Dies ist abhängig von der Ausschreibung. Ohne eine genaue Definition der zugelassenen Spieler, die in der Ausschreibung veröffentlicht werden muß, ist jedes Mitglied des Vereins auf Grund seines durch die Mitgliedschaft bestehenden allgemeinen Spielrechtes teilnahmeberechtigt, wie dies wohl auch z.B. in einem Monatspreis oder jedem anderem normalen Wettspiel der Fall wäre.
2. Frage
Wenn die Jugend- bzw. Seniorenclubmeisterschaften parallel zu den allgemeinen Clubmeisterschaften ausgerichtet werden, kann sich dann ein Jugendlicher oder ein Senior sowohl für seine Altersklasse wie auch für die allgemeinen Meisterschaften melden?
Antwort:
Wenn diese Meisterschaften gemeinsam ausgetragen werden, spricht nichts dagegen, dass z.B. das ein und dasselbe Ergebnis eines Jugendlichen sowohl für die Jugendmeisterschaften wie auch für die allgemeinen Clubmeisterschaften gewertet wird. Wenn dies nicht gewünscht ist (wozu es aus sportlicher Sicht keinen Grund gibt), muß die Ausschreibung deutlich darauf hinweisen, dass ein Teilnehmer sich für eines der beiden Wettspiele entscheiden muß. Andernfalls sind Jugendliche genauso "Damen" oder "Herren" wie andere Spieler. Gleiches gilt für Senioren. Bei einer gleichzeitigen Austragung aller Meisterschaften sollte ebenfalls in der Ausschreibung darauf hingewiesen werden, nach welcher Regelung bzw. Wertung Jugendliche
oder Senioren in die Gruppen für die zweite und ggf. folgenden Runden eingeteilt werden. Auf Grund möglicher Probleme hinsichtlich der Meldung für das Wettspiel und der Zusammensetzung
der Spielergruppen kann eine Ausrichtung der Jugend- und Senioren-
Meisterschaften an einem anderen Termin als dem Wochenende der allgemeinen
Clubmeisterschaften sinnvoll sein. Alle in Frage kommenden Spieler können dann unter gleichen Voraussetzungen an den Start gehen. Unabhängig davon liegt die Entscheidung über den Termin und die Art und Weise der Durchführung in Abhängigkeit von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten im Ermessen
jedes einzelnen Vereins.
3. Frage
Kann die Spielleitung vor einem Wettspiel das betreffende Wettspiel als "nicht vorgabenwirksam" erklären?
Antwort:
Die Vorgabenwirskamkeit eines Wettspiels kann vor dem Wettspiel nur vom Vorgabenausschuß eines Vereins unter Nennung einer Begründung aufgehoben werden, da nur der Vorgabenausschuß für alle Fragen zuständig ist, die das Vorgabensystem betreffen. Die Spielleitung hat nur festzustellen, ob die Ergebnisse des Wettspiels den Anforderungen von Ziffer 16-1. (Seite 25) des DGV Vorgabensystems entsprechen,
4. Frage
Kann nachträglich festgelegt werden, daß nur der Teil der Wettspielergebnisse vorgabenwirksam
gewertet wird, der Unterspielungen aufweist oder der im Pufferbereich liegt?
Antwort:
Nein, diese Entscheidung kann nicht ohne eine überprüfbare Grundlage getroffen werden. Nur bei ungewöhnlichen Spielbedingungen (z.B. übermäßige Nässe oder gesandete Grüns), und wenn weniger als 10% der Ergebnisse im Pufferbereich oder besser liegen, ist es zulässig, die anderen Ergebnisse als "nicht vorgabenwirksam" zu werten.
Ein Anteil von weniger als 10% der Wettspielergebnisse im Pufferbereich oder besser ist ohne ungewöhnliche Spielbedingungen kein Grund, die o.g. Einschränkung vorzunehmen. Ebenso sind ungewöhnliche Spielbedingungen allein kein Grund, wenn mehr als 10% der Ergebnisse im Pufferbereich oder besser liegen.
5. Frage
Die Spielleitung eines Wettspiels hat einen Spieler wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert oder ihm 2 Strafschläge hinzugerechnet. Kann der Spielführer des Vereins diese Strafe korrigieren, wenn er der Ansicht ist, dass die Entscheidung der Spielleitung
falsch war?
Antwort:
Nach den Golfregeln entscheidet die Spielleitung über Fragen, die während eines Wettspiels auftreten. Nur die Spielleitung kann von ihr getroffene Regelentscheidungen bis zur Beendigung des Wettspiels aufheben. Nach Beendigung des Wettspiels ist eine
Abänderung dieser Entscheidung nicht mehr möglich (außer s. Ausnahme zu Regel 34-1b).
Die Golfregeln kennen die Person eines Spielführers eines Vereins nicht. Wenn dieser(stellvertretend für den Vorstand des Vereins) die Spielleitung eines Wettspiels an bestimmte andere Personen überträgt, entscheiden diese Personen als verantwortliche Spielleitung alle evtl. auftretenden Fragen eigenverantwortlich und endgültig. Die nächste Instanz zur Klärung einer strittigen Frage, deren Beantwortung die Spielleitung nicht allein vornehmen will, ist nicht der Spielausschuß oder Vorstand des Vereins, sondern der Regelausschuß des DGV. Es wird für derartige Fälle deshalb dringend geraten, das Wettspiel nicht zu beenden,
damit die Spielleitung die Entscheidung des DGV-Regelausschusses auch noch in der Wertung der Ergebnisse berücksichtigen kann.
6. Frage
Nach der Entscheidung 32-1/3 hat in Netto-Stableford-Wettspielen derjenige Spieler die Ehre, der die meisten Netto-Stablefordpunkte am vorherigen Loch erzielt hat. Ist diese Regelung auch bei Wettspielen zwingend anzuwenden, auch wenn z. B. die Spielergruppen nach Vorgabe gemischt aufgestellt werden?
Antwort:
Es liegt allein im Ermessen der Spielleitung, nach welchen Kriterien sie Spielergruppen zusammenstellt und Abspielzeiten und die Spielfolge am ersten Abschlag festlegen will (s. Regeln 6-3b und 33-3). Bei Brutto-Wettspielen oder bei Wettspielen, bei denen der sportliche Charakter im Vordergrund steht, kann es zweckmäßig sein, nach Vorgabe zu starten, damit diejenigen in einer Gruppe zusammen spielen, die um den gleichen Preis spielen.
Davon unberührt ist die Frage, welcher Spieler (gemeint ist auch die Spielerin oder Partei) am 2. Abschlag oder den darauffolgenden Abschlägen als erster abschlägt. Die Spielfolge nach dem ersten Abschlag hängt von der Spielform ab (s. Regeln 10-1a und 10-1b).
Im Lochspiel muss der Spieler zuerst abschlagen, der das vorhergehende Loch gewonnen hat oder, bei geteiltem Loch, am vorhergehenden Abschlag die Ehre hatte. Im Vorgabenlochspiel muss der Spieler mit dem besseren Nettoergebnis zuerst abschlagen (s. Entscheidung 10-1a/1). Wird außer Reihenfolge gespielt, so gilt Regel 10-1c. Bei Absprache, Regel 10-1a nicht anzuwenden, sind beide Spieler disqualifiziert (s. Entscheidung 1-3/1). Abweichungen von der Reihenfolge sind auch nicht zulässig, wenn ein Herr gegen eine Dame spielt. In Brutto-Zählspielen und Brutto-Stableford-Zählspielen spielt der Spieler zuerst ab, der die meisten Brutto-Stablefordpunkte am vorhergehenden Loch erzielt hat, bzw. bei gleichen Ergebnissen der Spieler, der am vorhergehenden Loch die Ehre hatte. Auch im Netto-Zählspiel hat der Spieler mit der niedrigsten Brutto-Schlagzahl die Ehre (s. Entscheidung 10-2a/1). Im Vorgabe-Zählspiel nach Stableford hat aber der Spieler mit den meisten Netto-Stablefordpunkten die Ehre (s. Entscheidung 32-1/3). In Zählspielen werden aber Abweichungen von dieser Regel geduldet, solange kein Spieler dadurch einen Vorteil erlangt(s. Regel 10-2c). Kommen die Spieler überein, in Zählspielen außer Reihenfolge zu spielen, aber nicht zu dem Zweck, einem von Ihnen eine Vorteil zu verschaffen, so gestattet Regel 10-2c diese Verfahrensweise (s. Entscheidung 10-2c/2).
Wenn es in einem Zählspiel nach Stableford sowohl eine Brutto- wie auch eine Netto-Wertung gibt, sollte die Spielleitung in der Ausschreibung festlegen, ob es sich in erster Linie um ein Bruttowettspiel mit zusätzlichen Nettopreisen oder um ein Nettowettspiel mit zusätzlichen Bruttopreisen handelt. Es wird empfohlen, die Ehre in einem Brutto-Zählspiel nach Stableford mit zusätzlichen Nettopreisen in der Ausschreibung allein an Hand der tatsächlichen Schlagzahl an dem jeweiligen Loch gelten zu lassen. Es ergibt sich dann die Ehre nach erspielten Brutto-Stablefordpunkten. Dementsprechendes gilt bei Netto-Zählspielen nach Stableford mit zusätzlichen Bruttopreisen, nämlich die Ehre nach erspielten Netto-Stableford-Punkten, sofern die Ausschreibung die o. g. Aussage darüber enthält. Es ist sinnvoll, wichtige Wettspiele (wie z. B. auch Monatsbecher) als Bruttowettspiele auszuschreiben. Wettspiele, bei denen der gesellschaftliche Charakter im Vordergrund steht, werden demnach dann meist als Nettowettspiele ausgeschrieben.

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