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 Türkische Riviera
Mark Anton machte Kleopatra diese Küste zum Geschenk. Heute verwöhnt die Türkische Riviera ein internationales Publikum. Von Antalya im Westen bis zum imposanten Kap Anamur im Osten etablierten sich Hotels und Ferienclubs an weiten hellen Sandstränden oder türkisblauen Buchten.
 Türkische Riviera von Antalya bis Cap Anamur

Türkische Riviera
Abwechslung zum relaxten Beachlife bieten sonnenüberflutete Ruinen der Antike und mittelalterliche Festungen. Auch die üppige Vegetation mit Oleander-, Orangen- und Zitronenhainen, Pinien und Palmen und die dramatische Szenerie der Taurusberge machen die Küste zu einem faszinierenden Reiseziel. Rund ums Jahr - 300 Sonnentage sind garantiert - pulsiert das Leben in den Touristenorten: Der antike Handelshafen Antalya ist zur Millionenstadt herangewachsen und dennoch voller Charme in der Altstadt. Hoch über Alanyas Stränden und Feriensiedlungen thront ihre Seldschuken-Festung. In Side liegen Strände, Lokale und die Stätten des Altertums in unmittelbarer Nähe zueinander.

Zu den wertvollsten Schätzen der Antike zählen die Ruinen der pamphylischen Städte Perge und Aspendos sowie das römische Termessos. Anamurs Wahrzeichen ist die osmanische Festung Mamure Kalesi.


Antalya
Das schon im 2. Jh. v. Chr. von Attalos II. aus Pergamon gegründete Attaleia blühte nach römischer und byzantinischer Herrschaft im 13. Jh. unter den Seldschuken als Handels- und Hafenstadt Antalya auf. In den 1960er Jahren schlug dann der Tourismus Wurzeln, um der herrlich in einer weiten, halbmondförmigen Bucht gelegenen Stadt einen rasanten Boom zu bescheren.

Das Resultat ist eine komplettes Urlaubsangebot an den weiten Sandstränden um die auf einem Felsen thronende Altstadt (Kaleici). Sie wird überragt von dem Yivili-Minarett, dem Wahrzeichen der Stadt. Bei einem Altstadtbummel kann man noch viele Zeugnisse aus den verschiedenen Epochen bewundern, wie das römische Hadrianstor, das gekappte Kesik-Minarett, ehemals Teil einer byzantinischen Kirche, oder den Hidirlik-Turm der antiken Stadtbefestigung. An seinem Fuß findet man eine grüne Oase, den Pergole-Park. Einen Besuch wert ist außerhalb von Kaleici das Antalya Müzesi mit hervorragenden antiken Funden, v. a. aus Perge und Limyra, sowie Exponaten von der Altsteinzeit bis zu den Osmanen. Den Tag in Antalya lässt man an den schönen, palmenbestandenen Uferpromenaden um den Jachthafen ausklingen, um eines der vielen Restaurants aufzusuchen und sich dann in das Nachtleben zu stürzen.

SunExpress feiert 20 jähriges Jubiläum
Hotline und Buchung 0180 59 59 59 0


SunExpress entstand 1989 aus einem Joint Venture von Turkish Airlines und Lufthansa, und wird dieses Jahr 20 Jahre alt.
Während der Pressekonferenz anlässlich des Jubiläumsjahres in Antalya am 10. März präsentierte SunExpress die neue Flugzeugbemalung mit neuem Logo und 20-Jahre-Signet.
SunExpress feiert seinen 20. Geburtstag mit verschiedene Aktionen. Als erste werden “20 Sitze auf 20 Flügen zu 20 Euro all inclusive” angeboten. Dieses Geburtstagsgeschenk an die Kunden beginnt am 14. März sowohl auf innertürkischen als auch auf internationalen Strecken. Während der Kampagne werden jeden Samstag ab 20 Uhr 20 Sitze auf 20 Überraschungsflügen verkauft zum Preis von nur 20 Euro bzw. 20TL (auf innertürkischen Flügen) Steuern und Gebühren inklusive. Aktionstickets werden nur über die Webseite www.sunexpress.com verkauft.

Webseite:
http://www.sunexpress.de
Side (Selimiye)
Der Granatapfel, anatolisch Side, ist ganz schön herangereift. Er fand sich schon auf den Münzen der frührömischen Kaiserzeit, in der die von den Griechen an einem Kap in der weiten Bucht gegründete Handelsstadt ihre Blütezeit hatte. Dem setzten die Araber im 7.-9. Jh. ein Ende, bis das kleine Fischerdorf Selimiye, in den Ruinen von Side, seit den 1970er Jahren einen Touristenboom ohnesgleichen erlebte. Heute gilt es mit seinen Strandhochburgen Titreyengöl und Kumköy als eines bestausgestatteten Urlaubszentren der Türkischen Riviera.

Wenn man vom Hafen die Flanier-, Einkaufs- und Ausgehmeile Liman Caddesi hinaufspaziert, sollte man unbedingt einen Schwenk zu den römischen Thermen machen, wo das Side Müzesi u. a. herrliche antike Statuen und Sarkophage zeigt. Hinter einer byzantinischen Basilika folgt dann das Highlight, das grandiose römische Theater für bis zu 20000 Zuschauer. Aber auch die weiteren Ausgrabungen aus der Römerzeit, wie die Kolonnadenstraße, das Vespasianstor, das Nymphäum, das Aquädukt sowie der Apollon- und der Athena-Tempel am Hafen machen Side zu einem Erlebnis zwischen Antike und Moderne. Und neben Kultur und Stränden ist auch das Nachtleben nicht ohne.

Alanya
Vom antiken griechischen Korakesion über das byzantinische Kalonoros und das seldschukische Alaiye bis zum (ata)türkischen Alanya - noch öfter als die Namen wechselten bis zu den Osmanen im 15. Jh. die Stadtherren. Seit den 1970er Jahren ist Alanya, malerisch eingebettet am Fuß eines Kaps zwischen zwei Sandstränden, vor der Kulisse des Taurusgebirges und gekrönt von einer seldschukischen Festung aus dem 13. Jh., ein äußerst beliebte Ferienzentrum mit modernen Hotels entlang der Strände.

Die gut erhaltene, bis zu 250 m über dem Meer thronende und mit 150 Türmen bewehrte Kale (Festung) macht Alanya zu einem der faszinierendsten Urlaubsorte der türkischen Südküste. Dies wird der Blick vom oberen Festungsbereich Kale Ici bestätigen. Im unteren Festungsbereich Tophane sind die Highlights die einmalige Seldschukenwerft Tershane sowie der achteckige rote Turm Kizil Kule, von dem man einen schönen Ausblick hat. Um die Kale kann man Höhlenforscher spielen: die Mädchen-, Liebes- und Phosphorhöhle sind mit dem Boot erreichbar, die Damaltas-Tropfsteinhöhle fasziniert mit ihren Formationen. Daneben liegt einer der schönsten Sandstrände: Cleopatra Beach. Im Bereich des Hafens stehen schließlich Flanieren, Dinieren und Nightlife auf dem Programm.

Perge
Das antike Perge, 18 km von Antalya entfernt exponiert auf einem Hügel über der fruchtbaren, vom Aksu durchflossenen Ebene gelegen, wurde wohl bereits im 11. Jh. von den Hethitern gegründet. Trotz wechselnder Herrschaft (Lydien, Persien, Pergamon, Rom) hatten sich die Perger aber eine ihrer Vorlieben bewahrt: den Artemis-Kult, der als Motiv immer wieder auftaucht. Daran konnte auch der Apostel Paulus nichts ändern, der hier predigte.

Heute ist die Struktur der einst bedeutenden pamphylischen Stadt noch gut erkennbar, die meisten Ruinen stammen aus der Römerzeit. So z. B. die Einrichtungen für "Brot und Spiele": das große Stadion, in dem bis zu 12000 Zuschauer Wagenrennen verfolgten, und das halbkreisförmige Theater für bis zu 14000 Besucher (man beachte die schönen Marmorreliefs im unteren Bühnenbereich). Durch das römische Haupttor und das hervorragend erhaltene hellenistische Stadttor, das von zwei Türmen umrahmt ist, führt eine Kolonnadenstraße (Mosaikpflaster) vorbei am einst prächtigen Nymphäum (Brunnenanlage), Thermen und einer großen Agora zur Akropolis. Die schönsten Ausgrabungen der Nekropole kann man allerdings im Archäologischen Museum von Antalya bewundern.

Aspendos
Hier dreht sich alles ums Theater, denn Aspendos besitzt das besterhaltene Kleinasiens. Wie auch bei Selge am Mittellauf des früheren Flusses Eurymedon (Köprü Cay) geht die Stadtgründung über der fruchtbaren Ebene des Köprü-Deltas auf Kalchas zurück, der mit dem griechischen Heer um 1200 v. Chr. auf dem Rückzug von Troja vorbeikam. Im 6. Jh. v. Chr. nahm der Lyderkönig Krösus Aspendos ein, es folgten u. a. Alexander der Große und die Römer, unter denen die Stadt zur Blüte kam. Die Verlandung des Hafens in der Spätantike markierte dann ihr Ende.

Das große römische Theater von Aspendos (2. Jh. n. Chr.) ist in einem derart guten Zustand und hat eine so gute (vom Architekten Zenon ausgeklügelte) Akustik, dass hier heute jedes Jahr im Juni und Juli das Internationale Opern- und Ballettfestival stattfindet. Dem Halbrund mit 40 Sitzreihen für damals bis zu 20000 Zuschauer ist eine 30 m hohe, gegliederte Bühnenfassade vorgebaut, die als Kulisse diente. Daneben verblassen natürlich die Ruinen der Oberstadt etwas, wo man auf einem Doppelhügel noch Reste einer Agora, einer Markthalle, eines Nymphäums und eines Aquädukts findet.

Selge
Vielleicht nicht so populär wie die antiken Stätten Termessos, Perge oder Aspendos, war Selge zur Römerzeit bis ins späte 3. Jh. eine bedeutende Stadt, was auf seine Münzprägung und den florierenden Handel mit dem heutigen Antalya (u. a. Wein, Oliven, Salben, Weihrauch) zurückzuführen war. Gegründet wurde es vom Griechen Kalchas auf dem Rückzug von Troja, dann siedelten hier die Spartaner, denen die klimatisch raue Umgebung sicher mehr entgegenkam.

Heute findet man die Ruinen des antiken Selge im Nordwesten des Köprülü-Nationalparkes, im Dorf Zerk (oder Altinkaya), zu dem sich eine herrliche Gebirgsstraße über eine Römerbrücke, die den Canyon des Köprü Cay überspannt, heraufwindet. In der Handelsstadt auf 950 m ü. NN kann man dann ein relativ gut erhaltenes römisches Theater (10000 Zuschauer), ein Stadion, eine Akropolis mit Resten eines Zeus- und eines Artemis-Tempels, Ruinen einer Agora, der Stadtmauer, von Türmen, Zisternen, einer byzantinischen Basilika und der Nekropole besichtigen. Und dies alles ohne Gedränge und in einer fantastischen Landschaft.

Alarahan
Auf den Spuren der früheren Handlungsreisenden kann man zwischen Alanya und Side wandeln. Hier stößt man an den Gestaden des Alara Cay, beim Dorf Okurcaalar, auf einen mittelalterlichen Karawanengasthof (Han), den der Seldschukensultan Alaeddin Keykubat I. 1231/32 erbauen ließ: Alarahan. Die hervorragend erhaltene, wehrhafte Karawanserei weicht architektonisch einzigartig von dem typisch seldschukischen Han ab, da sie weder einen freien Innenhof noch symmetrisch ausgerichtete Räume hat. Alarahan besitzt einen rechtwinkligen Grundriss und eine verwinkeltere Anordnung der Räume, mit zwei gewölbten Seitenschiffen und einem Querschiff, zu denen ein Säulengang führt. Über dem Hauptportal prangt noch die Original-Bauinschrift mit einer Huldigung an den Sultan.

Heute findet man in dem historischen Gemäuer neben einem Bedesten (überdachter Basar) und einem Restaurant (mit Folkloredarbietungen) noch einen Brunnen und eine Moschee. Hinter dem Han thront auf einem Bergkegel die Seldschukenfestung Alarakale, für deren etwas mühselige Besteigung (am besten mit Führer) man mit einem herrlichen Panorama belohnt wird.

Anamur
Das antike Anemurion liegt am südlichsten mediterranen Punkt Kleinasiens, dem Kap Anamur. Der von Griechen im 4. Jh. v. Chr. gegründete "windige Ort" (Anemurion) entwickelte sich als römisches Anemurium ab dem späten 1. Jh. n. Chr. zu einer blühenden Handelsstadt. Im 12./13. Jh. wurde es von den kleinarmenischen Königen besiedelt, die auch die Befestigungsanlage Mamure Klaesi (ca. 6 km entfernt, unbedingt sehenswert) errichteten. Heute präsentiert sich Anemurions weitläufiges Ruinengelände in einem recht gutem Zustand, besonders die mittelalterliche Zitadelle, ein Theater, Odeion, Thermen sowie eine große Nekropole.

Das moderne Anamur, eine geschäftige Kleinstadt, liegt von Bananenplantagen umgeben im hügeligen Hinterland, an der Mündung des Dragon Cay. Die Stadt verfügt über ein kleines Unterkunftsangebot; ein etwas größeres und einen flachen Kies- und Sandstrand hat der vorgelagerte Badeort Anamur Iskele. Insgesamt besitzt der Tourismus hier noch überschaubare Dimensionen, die authentisch türkische Stadt ist ein optimaler Ausgangspunkt für Besichtigungstouren in die Umgebung.

Mamure Kalesi
Man glaubt das Klappern der Kreuzritter-Rüstungen noch zu hören, wenn man durch die engen Wehrgänge von Mamure Kalesi, der Burg von Anamur, wandert. Erste Erwähnung fand die Anlage, eine der besterhaltenen in Kleinasien, bereits als römisches Kastell im 3. Jh. n. Chr. Im 13. Jh. bauten die kleinarmenischen Könige Mamure Kalesi für größere Verteidigungszwecke um. Zwischenzeitlich zypriotisch und seldschukisch, wurde die trutzige Festungsanlage von den Osmanen im 19. Jh. ein letztes Mal ausgebaut und bis zum Ende ihres Reiches genutzt.

Gerade weil man sich nicht in einem penibel bewachten und gepflegten Museum wähnt, üben heute die mächtige Mauer mit Wehrgängen und 36 Türmen sowie die zwei großen Innenhöfe mit Moschee, Wohnturm, Badeanlage, Brunnenhaus und Stallungen eine besondere Faszination aus. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall Zeit für eine Umrundung auf der Feste nehmen, von deren Außenmauer man immer wieder fantastische Aus- und Einblicke sowohl auf die Anlage als auch auf das Meer hat.

Termessos
Die römische Ruinenstadt (30 km westlich von Antalya) darf wohl als eine der reizvollsten antiken Stätten der Südtürkei bezeichnet werden. Ein Grund dafür ist ihre spektakuläre Lage am steilen Hang des Güllük Dagi (früher Berg Solymos), auf 1050 m ü. NN in einer bizarren Berglandschaft. Dies machte die Stadt, die ab dem 3. Jh.v. Chr. hellenisiert wurde und unter den Römern ihre Blütezeit hatte, uneinnehmbar. Erst ein Erdbeben im 3. Jh. schaffte es schließlich, sie zu zerstören.

Seitdem hat die Natur Termessos zurückerobert, was seinen besonderen Reiz ausmacht: noch recht gut erhaltene Ruinen zwischen üppiger Vegetation. Dies erschwert aber auch die Besichtigung, festes Schuhwerk ist obligatorisch. In überraschend gutem Zustand befindet sich das griechisch-römische Theater für 5000 Zuschauer, von dessen oberen der 24 Sitzreihen sich ein fantastischer Ausblick auf die Ebene von Antalya bietet. Weitere Höhepunkte zwischen Felsen und Sträuchern sind außerdem das Odeion, die Agora, mehrere Tempel zu Ehren der Artemis, das schön reliefierte Alketas-Grab (4. Jh. v. Chr.) sowie andere Sarkophage, Grabhäuser und Felsgräber rund um Termessos.

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