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 Geldanlage ABC
7. Staatsanleihen: Trau, schau, wem

Staatsanleihen galten lange Zeit als besonders sicher, weil letztlich alle Bürger des betreffenden Staates für die Zins- und Tilgungsleistungen mit ihren Steuern gerade stehen (müssen). Für die Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland stimmt diese Einschätzung sicherlich. Doch Staaten können auch zahlungsunfähig werden. So setzte etwa Argentinien 2001 die Tilgung seiner Staatsanleihen aus, im Herbst 2008 konnte der Staatsbankrott Islands nur knapp abgewendet werden. Vorläufiger Höhepunkt der Staatsschuldenkrise: Im März 2012 gab es einen ersten Schuldenschnitt in Griechenland. Wer griechische Staatsan-leihen besaß, musste auf 53,5 Prozent seiner Forderung verzichten. Einige Wirtschaftsforscher glauben, dass sogar noch ein zweiter Schuldenschnitt erforderlich sein wird. Wie hoch das Ausfallrisiko einer Schuldverschreibung ist, erkennen Anleger an der Höhe ihrer effektiven Verzinsung. Diese errechnet sich aus der nominalen Verzinsung und dem Kurs der Anleihe. Beispiel: Eine Anleihe mit zehn Jahren Restlaufzeit und fünf Prozent Nominalzins notiert an der Börse mit 90 Prozent. Dann beträgt der Effektivzins etwa sechs Prozent. Liegt der Effektivzins deutlich über dem Marktdurchschnitt, deutet das auf ein besonders hohes Risiko hin. So rentierte zum Beispiel eine Anleihe Zyperns mit Restlaufzeit von acht Monaten Ende Oktober 2012 mit mehr als 18 Prozent, während eine Anleihe der Bundesrepublik bei ähnlicher Laufzeit in punkto Rendite zur Nullnummer wird. Nur ist fraglich, ob Zypern die Anleihe überhaupt zurückzahlen kann oder auch nur die Zinsen überweist. Die Bundesrepublik Deutschland genießt dagegen noch hohe Kreditwürdigkeit. Deshalb sind ihre Anleihen sehr gefragt, die Verzinsung entsprechend geringer als die fremder Staatsanleihen. Die Schuld-verschreibungen des Bundes haben unterschiedliche Laufzeiten. Die Langläufer mit einer Anlagedauer zwischen zehn und 30 Jahren werden Bundesanleihen genannt. Daneben gibt der Staat Bundesobligationen mit einer Laufzeit von etwa fünf Jahren aus und Bundesschatzanweisungen, die bis zu zwei Jahre laufen. Anleger können diese Papiere bei Auflage am günstigsten direkt bei der Finanzagentur des Bundes erwerben und verwahren lassen. Nur beim Verkauf fallen dann Gebühren an. Alternativ können laufende Anleihen über die Börse ge- und verkauft werden. Der Bund bietet mit Bundesschatzbriefen und Finanzierungsschätzen zwei Beson-derheiten. Diese Instrumente ähneln eher den Sparbriefen von Banken, da sie während der Laufzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zurückgegeben werden können. Allerdings wird der Verkauf dieser Anlageform zum Ende des Jahres eingestellt. Wer sein Vermögen vor Kaufkraft- und Kursverlusten während der Laufzeit schützen möchte, kann auf inflationsindexierte Anleihen setzen. Bei dieser Variante wird der Zinssatz variabel an die Entwicklung eines Verbraucherpreisindex gebunden. Rendite/Risiko: Anleger können sich mit Staatsanleihen guter Bonität vor größeren Kapitalverlusten schützen. Die Sicherheit ihrer Anlage bezahlen die Käufer dieser Titel jedoch - Stand 2012 - mit minimalen Renditen, welche die Inflation meist nicht ausgleichen. Beim Verkauf während der Laufzeit besteht das Risiko von Kursverlusten. Ein Wechselkursrisiko kommt hinzu, wenn die Anleihe nicht in Euro notiert. Rendite: 0 bis 5 Risiko: 1 bis 5

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