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28. Lebensversicherung: Für Familienmenschen

Sie ist der Deutschen liebstes Kind: die Lebensversicherung. Knapp 90 Millionen Hauptverträge verwalten die Versicherer – mehr als die Republik Bürger hat. Ein Teil dieser Verträge sind reine Risiko-lebensversicherungen. Stirbt die versi-cherte Person während der Laufzeit, erhält die im Vertrag bestimmte Person die Versicherungssumme. Dafür zahlt der Versicherungsnehmer eine jährliche Prämie, die sich u.a. nach Alter, Gesundheitszustand und Freizeitverhalten richtet. Sinnvoll ist die Risiko-Lebensversicherung vor allem, wenn Familienangehörigen finanziell abzusichern sind. Ein Kostenbeispiel: Für 100.000 Euro Versicherungssumme und 15 Jahre Laufzeit zahlt ein 30-jähriger gesunder Mann ohne riskante Hobbies bei einem großen Versicherer im Basistarif knapp 48 Euro pro Jahr. Von einem 45-Jährigen verlangt der Anbieter dagegen rund 162 Euro Jahresprämie. Kapital bildende Lebensversicherungen sind als Instrument für die Altersvorsorge beliebt. Sie verbinden Absicherung und Sparen in einem Vertrag. Dabei dient ein Teil der monatlichen Prämie der Risikovorsorge, der Rest wird für den Versicherungsnehmer angelegt und am Ende der Laufzeit in einer Summe oder als monatliche Rente ausgezahlt. Der Sparanteil der Prämie muss bei neuen Verträgen derzeit mit mindestens 1,75 Prozent verzinst werden. Obwohl dieser Garantiezins erst 2012 in Kraft getreten ist, gehen Branchenbeobachter davon aus, dass in der anhaltenden Niedrigzinsphase selbst dieser Satz nicht dauerhaft zu halten sein wird, da die Versicherungsgesellschaften überwiegend in Rentenpapiere investieren. 2011 erreichten die Versicherer laut Branchenverband GdV immerhin noch eine Nettoverzinsung ihrer Anlagegelder von rund 4,2 Prozent. Verbraucherschützer kritisieren vor allem, dass die Verträge oft über Laufzeiten von 30 Jahren und mehr abgeschlossen würden. „Solch ein langer Zeitraum ist für den Normalbürger nicht mehr überschaubar. Deshalb kündigt ja ein hoher Prozentsatz der Kunden den Versicherungsvertrag vorzeitig – mit hohen Verlusten", kritisiert Geza Mark Huber vom Bund der Versicherten (BdV). Denn für den Vertrieb müssten die Versicherer vier bis sechs Prozent des Vertragswertes abführen. Das heißt, der Sparanteil der Prämie geht in den ersten Vertragsjahren für Provisionen drauf, das Versicherungskonto beginnt praktisch mit einem Minus. Der BdV empfiehlt, Kapitalanlage und Risikoschutz lieber zu trennen. Für die Kapitalbildende Lebenspolice spricht bislang ihre steuerliche Begünstigung. Auszahlungen aus Kapitallebensversicherungen und Kapitalauszahlungen aus privaten Rentenversicherungen, die ab dem 01. Januar 2005 abgeschlossen wurden, unterliegen – abzüglich der eingezahlten Beiträge – nur zur Hälfte der Steuer. Voraussetzungen sind, dass der Kunde zum Auszahlungszeitpunkt das 60. Le-bensjahr vollendet und die Vertragslaufzeit mindestens zwölf Jahre betragen hat. Die Anlage in Lebensversicherungen gilt als sicher. Die Beiträge der Versicherten werden getrennt vom übrigen Vermögen der Gesellschaft verwaltet. Geht der Versi-cherer pleite, haben die Gläubiger keinen Zugriff auf dieses Sondervermögen. Zudem gibt es in Deutschland mit der Protektor AG eine gesetzliche Sicherungseinrichtung der privaten Versicherungswirtschaft. Die musste bisher erst einmal einspringen: 2002, als die Mannheimer Lebensversicherung AG insolvent wurde. Angesichts der zunehmenden Risiken bei Anleihen von Staaten und Banken, in die Versicherer vorrangig investieren, könnte die Schuldenkrise jedoch auch die Versicherer mittelbar treffen. Wer mit einer Lebensversicherung fürs Alter vorsorgen möchte, kann wählen, ob die Ablaufleistung in einem Betrag ausgezahlt (Kapitallebensversicherung) oder verrentet (Rentenversicherung) werden soll.

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