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 KOLUMNE Finanzen
Wie schon auf der Startseite in den Kolumnen beschrieben finden Sie hier Kommentare und Meinungen von ausgesprochenen Fachleuten der Wirtschaft und Börse. Wir bemühen uns die Kolumnisten mit Ihrer Vita kurz vorzustellen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich über den Gehalt des Inhaltes und deren Ernsthaftigkeit, eine Meinung zu bilden.
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 KOLUMNE Geld und Finanzen
Keine solide Altersvorsorge ohne Kapitalmarktrisiken = Chancen
von Thomas Böckelmann, geschäftsführender Gesellschafter der VEITSBERG Gesellschaft für Vermögensbetreuung mbH in Ravensburg

Eine im August unter deutschen Privatanlegern durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass für 76 Prozent die Sicherheit und für 13 Prozent die jederzeitige Verfügbarkeit ihres Geldes das wichtigste Anlagekriterium ist. Schaut man in die Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, widerspiegelt sich diese Haltung in folgender Geldvermögensstruktur der Deutschen:
- 41 Prozent Bargeld, Girokonten, Tagesgelder
- 30 Prozent Lebensversicherungen
- 21 Prozent Kapitalmarktanlagen wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds
- 8 Prozent sonstiges wie z.B. Beteiligungen
Angesichts der Nullverzinsung bei Bargeld und Girokonten, des allgemein niedrigen Zinsniveaus und auch der bei Lebensversicherungen gesunkenen Garantieverzinsung auf 1,75 Prozent, legt der deutsche Anleger mehr als zwei Drittel seines Geldvermögens – 71 Prozent - zu einem Zinssatz unterhalb der Inflationsrate an. Der Großteil des Geldvermögens verzinst sich real negativ und verliert daher an Kaufkraft. Somit sind auch jüngste Veröffentlichungen der Europäischen Zentralbank keine Überraschung, dass das deutsche Pro-Kopf-Vermögen teilweise deutlich auch unter dem unserer Europäischen Krisennachbarn liegt.
Eine der größten Ängste deutscher Geldanleger ist zwar die Inflation – der Großteil des Geldes wird aber so angelegt, als ob man das Gegenteil, eine Deflation, erwarten würde. In der Konsequenz ist man einer Inflation bei obiger Vermögensstruktur schutzlos ausgeliefert.
Aufgrund des einmaligen geldpolitischen Experiments, in der westlichen überschuldeten Welt immer mehr Geld zu drucken, um die Wirtschaft zu stabilisieren, ist eine ansteigende Inflation in der Theorie wahrscheinlich. Kurzfristig dürfte sie aber kein Thema werden. Der Anleger hat also genügend Zeit, an seiner Investitionsbereitschaft für eine solide Altersvorsorge zu arbeiten.
Nach dem Platzen der dot.com Blase und der Lehman Pleite ist die Angst vor Aktien ausgeprägter denn je. Mit Staunen blickt man auf die aktuellen neuen Allzeithochs und befürchtet Übertreibungen und Manipulationen – der Vertrauensverlust in die Kapitalmärkte ist groß.
Aus Unsicherheit über die Marktentwicklung wählt man stattdessen den sicheren realen Verlust einer niedrig oder gar nicht verzinsten Anlage. Der deutsche Anleger fürchtet neben der Inflation nichts mehr als kurzfristige Wertschwankungen. Das verstellt den Blick auf die langfristigen Perspektiven einer Beteiligung am Produktivkapital.
Es ist ernüchternd zu sehen, dass die Mehrheit der deutschen DAX-Unternehmen von ausländischen Aktionären dominiert sind, während deutsche Privatanleger in Internetportalen nach den attraktivsten Tagesgeldzinsen teils unbekannter Banken suchen. Nachdem der isländische Fall Kaupthing vergessen scheint, hofft man erneut auf die Sicherheit eines Einlagensicherungssystems. Marktpsychologen sprechen in diesem Zusammenhang von einer Vertrauensillusion.
Eine nachhaltige und solide Altersvorsorge bedarf bei aller Sicherheit und Liquidität auch der Beteiligung am Produktivkapital einer Weltwirtschaft. Anders ist keine substantielle Rendite zu erzielen, die dauerhaft oberhalb der Inflationsrate liegt und somit ein Vermögen mehrt.
Die Finanzindustrie ist in der Lage, mit qualifizierter und individueller Beratung eine für den Anleger geeignete Verschiebung der Vermögensstruktur zu begleiten. Nach einer langjährigen Phase zerstörten Vertrauens ist im Hinblick auf die Situation unseres Altersvorsorgesystems ein Neubeginn dringend geboten.


Angstindex VIX als Anlageklasse in einer Vermögensstruktur
von Thomas Böckelmann, geschäftsführender Gesellschafter VEITSBERG Gesellschaft für Vermögensbetreuung mbH in Ravensburg

Die Volatilität eines Aktienmarktes ist ein Maß für die Abweichungen von der durchschnittlichen Wertentwicklung über einen Zeitraum wie z.B. Monat oder Jahr. Sie ist ein Maß für die Schwankungsbreite und somit für das Risiko. Während für den Anleger nur die negativen Abweichungen als Verlustrisiko relevant sind, kann das Volatilitätsmaß diese Unterscheidung nicht treffen. Hohe Wertschwankungen, also eine hohe Volatilität im Vergleich z.B. zu einem Index bedeutet gleichzeitig ein größeres Verlustrisiko aber auch eine größere Gewinnchance gegenüber diesem Index.
Diese Tatsache erklärt die Bedeutung der Volatilität für Absicherungen wie für Spekulation. Je länger der Betrachtungszeitraum für eine Geldanlage ist, desto wichtiger werden die erwarteten Wertschwankungen für die Beurteilung der Chancen und Risiken.
Während die ‚Volatilität‘ ein rückwärts gerichtetes Maß ist – wie waren die Wertschwankungen im letzten Monat, Quartal oder Jahr, blickt die sog. ‚implizite Volatilität‘ nach vorn. Sie ist ein Maß für die zukünftig erwarteten Wertschwankungen. Man kann die ‚implizite Volatilität‘ auf Basis der Preise ermitteln, die Anleger wie Spekulanten an den Terminmärkten für ihre Ausübungsrechte zahlen. Erwarten die Anleger stärkere Wertschwankungen, verteuert sich die Absicherung einer Geldanlage auf Termin. Gleichzeitig verteuert sich aber auch die Spekulation auf steigende Kurse, da diese bei höheren Wertschwankungen vielversprechender wird.
Für jeden wichtigen Aktienindex sind diese erwarteten Wertschwankungen messbar und werden in einem eigenen Volatilitätsindex abgetragen. In den USA für den Index S&P 500 im VIX, für den europäischen STOXX im VSTOXX oder für den DAX im VDAX.
Die Wissenschaft belegt, dass die Erwartung steigender Wertschwankungen einhergeht mit steigender Angst vor der Unsicherheit der Marktentwicklungen. Bei fallenden Märkten steigt die Volatilität in der Regel an, bei steigenden Märkten fällt sie in der Regel.
Insofern macht es Sinn, die Volatilität als eine eigenständige Anlageklasse zu betrachten, mit der man sich gegen Kurseinbrüche schützen kann. Zumindest ist empirisch nachweisbar, dass diese ‚Angst‘ langfristig um einen Mittelwert schwankt. Ist die Volatilität – wie aktuell – historisch niedrig, spricht vieles dafür, dass diese wieder auf ihren Durchschnittswert steigen wird.
In Volatilität kann man nur indirekt über Futures (Terminkontrakte) investieren. Diese haben meist kurze Laufzeiten von 1 oder 3 Monaten. Da zu Beginn eines Zeitraums die Chance auf Wertschwankungen in der Regel größer ist als zum Ende, verbilligen sich die Futures über ihre Laufzeit. Wer also länger in Volatilität investieren möchte, weil z.B. ein Anstieg globaler Verwerfungen erwartet wird oder weil ein Portfolio langfristig abgesichert werden soll, muss daher selbst bei unverändert bleibender Volatilität mit einem Verlust über die Futurelaufzeit rechnen und diesen akzeptieren. Denn der bei Laufzeitende zu kaufende neue Future ist wieder teurer, da die Chance auf Schwankungen im neuen Zeitraum naturgemäß wieder größer sind.
Finanzprodukte auf Volatilität, die sich auch für längere Laufzeiten eignen, leiden daher in der Regel unter sog. Rollverlusten, die durch den Tausch des alten Futures in den neuen entstehen.
Eine Anlage in diesen Finanzinstrumenten sollte daher nur mit Maß, kontinuierlich überwacht und vor allem nur im Rahmen einer übergeordneten Strategie erfolgen.


Das Erfolgsrezept
von Hubert Thaler, Vorstand der TOP Vermögen in Starnberg

Was haben 99 Prozent der finanziell erfolgreichsten Frauen und Männer gemeinsam? Sie halten Anteile an Unternehmen. Durch den Aufstieg des Börsenhandels in den vergangenen 20 Jahren haben auch Sie die Möglichkeit Unternehmensanteile einfach und unkompliziert zu erwerben. Nutzen Sie diese Chancen für Ihr Geld!


Wo gibt es das sonst? An der Börse werden alle Preise für getätigte Transaktionen von Unternehmensanteilen, sprich Aktien veröffentlicht. Mehr Transparenz haben Sie sonst nur noch an der Tankstelle.
Mit dem Erwerb von Aktien halten Sie Eigentumsrechte an Maschinen, Markenrechten, aber vor allem an einem organisierten Zusammenschluss von cleveren und meist auch engagierten Mitarbeitern. Und man darf nicht vergessen: Menschen sind in unserem Wirtschaftssystem das Einzige, was Werte schafft und Werte erhalten kann. Oldtimer, die nicht gepflegt werden, Häuser, die nicht instand gehalten werden, verlieren an Wert.
Und Sie schützen sich vor Inflation. Im gängigsten Fall müssen Sie beim Einkauf feststellen, dass Ihr Lieblingshemd und Ihre Frühstücksmarmelade wieder teurer geworden sind. Als Privatperson ärgern Sie sich, als Eigentümer der herstellenden Unternehmen dürften Sie sich dagegen freuen. Sind sie es doch letztlich, die von den Preissteigerungen profitieren. Aktien bieten damit in der Gesamtheit einen gewissen Schutz vor Inflation und können helfen den realen Geldwert zu erhalten.
Nachteil: Als Aktionär tragen Sie auch ein unternehmerisches Risiko. Dieses lässt sich durch geschickte Diversifikation deutlich verringern, schützt aber im Regelfall nicht vor einem Börsencrash. Daher macht es Sinn zu verstehen, was in solch einem Fall passiert. Journalisten schreiben gerne zu fallenden Kursen: „Aktionäre haben sich von Ihren Papieren getrennt“. Das ist so nicht korrekt – denn für jeden Verkäufer einer Aktie muss es jemanden geben, der sie kauft.
In Wirklichkeit sind viele Halter von Aktien Treuhänder auf andere Rechnung. Dies gilt für Fonds, Pensionskassen und Spekulanten auf Kredit. Ziehen die wahren Kapitaleigentümer, zum Beispiel aus psychologischen Gründen, den Stecker, müssen diese Händler um jeden Preis verkaufen. Ein Eldorado für die verbleibenden Käufer, die dann die Notsituation ausnutzen und zu Schnäppchenpreisen diese Aktien kaufen können.
Für Sie als Aktionär gilt aber: Nicht was an der Börse geschieht, ist für Sie relevant, sondern was im Unternehmen vor sich geht. Die meisten Aktien, wie etwa die großen Aktienpakete bei BMW oder Henkel bleiben über Jahrzehnte unangetastet. Mit den richtigen Unternehmen wie Bayer und BASF hätten Sie trotz der Turbulenzen der vergangenen zehn Jahre Ihr eingesetztes Kapital mindestens verfünffacht.



Hat Gold seinen Glanz verloren?
von Manfred Rath, Vermögensverwalter der KSW Vermögensverwaltung AG, Nürnberg
Wir wissen genau, wo es herkommt, wie es gefördert und bis zum Einschmelzen als Goldbarren oder Schmuck verarbeitet wird, doch eines kennen wir von Gold nicht: den wahren Wert. Großen Einfluss auf die Entwicklung der Goldpreise üben die Notenbanken aus, die schätzungsweise ein Fünftel aller Bestände halten. In den Minen - vor allem in den USA, in Südafrika, China und Australien - werden jährlich rund 2.400 Tonnen Gold gefördert. Die Gesamtmenge des gelben Edelmetalls beträgt weltweit lediglich schätzungsweise 160.000 Tonnen. Jahrzehntelang kannte der Goldpreis nur eine Richtung, nach oben. In den letzten beiden Jahren scheint dieser Trend gebrochen zu sein. Viele Anleger fragen sich, bis wohin fällt jetzt der Goldpreis?
Auf der Suche nach greifbaren Parametern, um einen fairen Goldpreis zu bestimmen, fällt eines immer wieder auf: Es gibt sie wohl nicht! So kann bei der Betrachtung der Vergangenheit kein wirklicher Zusammenhang mit der Inflation bewiesen werden.
Klar feststellbar ist, dass Menschen in Krisenzeiten vermehrt Gold als Absicherung des Geldvermögens kaufen. Denn Gold ist sowohl ein Zahlungsmittel als auch eine Möglichkeit zur Wertaufbewahrung. Gerade die letztgenannte Eigenschaft hat Gold über Jahrtausende vortrefflich erfüllt. Die sich entspannende Einschätzung der Krisen, lies die Preise von rund 1.900 US-Dollar je Unze im September 2011 auf zwischenzeitlich 1.250 US-Dollar sinken. Trotz des wirtschaftlichen Gefälles in Europa und der teilweise daraus resultierenden Arbeitslosigkeit der Südländer ist die Eurozone (noch) nicht auseinandergebrochen.
Gleichzeitig pumpen die Notenbanken weltweit Geld in noch nie dagewesenem Maße in den Wirtschaftskreislauf, um der Konjunktur den erforderlichen Auftrieb zu geben. Notenbanken, insbesondere aus den Schwellenländern, sind allerdings auch wieder als Nettokäufer von Gold auszumachen. Diese haben nämlich ein großes Aufholpotential bei der Streuung Ihrer Währungsreserven. Das wird dem Goldpreis (mittelfristig) wieder Auftrieb geben.
Befragt man die Charttechnik, so gibt es zahlreiche Unterstützungslinien im Bereich von 1055 bis 1225 US-Dollar je Unze. Viel tiefer sollte der Goldpreis also nicht mehr fallen.
Fazit: Trotz der in den letzten Wochen gefallenen Notierungen ist der langfristige Aufwärtstrend der Edelmetalle, der nach der Jahrtausendwende begann, noch nicht vorbei. Die nächste Zeit besteht beim Gold noch Konsolidierungsbedarf. Auf lange Sicht bleibt es eine kluge Absicherung gegen die Risiken im Finanzsystem. Es gibt noch genügend Sprengstoff für wieder steigende Preise. Niedrige Kurse bei den Unterstützungslinien bieten gute Einstiegsmöglichkeiten vor allem für diejenigen, die noch kein Gold besitzen.


So langsam drängts zum Golde
von Uwe Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Vermögensverwaltung Meridio AG, Köln
Gold hat in den vergangenen Wochen einen der stärksten Kursrückgänge seit Märktegedenken erlebt. Damit setzt sich der zurecht bestehende Abwärtstrend beschleunigt fort. Aber irgendwann ist Schluss damit – und das könnte bei Erreichen der Marke von 1.100 der Fall sein. Das wäre der Zeitpunkt, wieder zu kaufen.
Es ist ja nicht das erste Mal, dass Gold enttäuscht hat. Das liegt daran, dass es keinen Wert an sich hat, nicht von industrieller Bedeutung ist und eigentlich nur von der Übereinkunft der Menschen lebt, dass Gold besonders, schön, wertvoll und toll ist. Solange die Menschen sich darin einig sind, wird Gold auch immer einen höheren Preis haben als etwa Blech. Mit dieser These kann man arbeiten.
Gold ist abhängig von den Gefühlen der Menschen. Feiern sie, etwa eine Hochzeit, kaufen sie Gold. Verlieben sie sich, machen sie sich Geschenke, auch aus Gold. Haben sie Angst, etwa vor schweren Zeiten, kaufen sie Gold. Gold ist also ein Gefühlswert. Sein Preis ist in seiner Basis abhängig von Emotionen, was ihn komplett für jede klassische, fundamentale oder auch nur annähernd quantitative Analyse disqualifiziert. Mit viel Aufwand versuchen die Wahrsager der Branche herauszufinden, wie sich das „Sentiment“ des Marktes entwickelt. Wie die Stimmung in den Unternehmen oder bei den Einkaufsmanagern aussieht. Viel davon basiert nur auf Emotion, auf Stimmungen und Launen. Beim Gold ist das zu kurz gesprungen. Dass Gold einen Wert hat, ist Gefühlssache. Seine Schwankungen nicht unbedingt.
An den Gefühlen der Menschen zum Gold hat sich nicht viel geändert über die Jahre. Sie haben Gold gekauft, um ihre Wünsche zu erfüllen, egal ob diese mit positiven oder negativen Gefühlen verbunden waren. Manche aber kauften auch Gold und haben gehofft, dass es im Preis steigt. Lange wurde diese Fraktion der Goldkäufer enttäuscht. Dann kam der große Aufschwung und das Gold raste von einem Hoch zum anderen. Hat das etwas mit den Gefühlen der Käufer zu tun? Finden die Menschen Gold jetzt noch toller, noch schöner? Nein, nur die Spekulanten haben es entdeckt. Wieder einmal entdeckt, muss man sagen.
Denn der Markt fühlt nicht. Gar nicht. Er handelt nur. Er wägt und stellt Preise. Und wenn es gelingt, möglichst viele von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen, dann handeln sie so wie der Meinungsführer. Herdentrieb eben. Lange liefen sie alle den Goldpropheten nach und kauften, kauften, kauften. Jetzt verkaufen sie. Und verkaufen und verkaufen. Nüchtern betrachtet ist auch das übertrieben. Einigermaßen nüchtern betrachtet nähert sich Gold jetzt dem Wert, den die meisten Menschen ihm beimessen. Vielleicht laufen wir sogar ein wenig darunter. Bei 1.100 würden wir wieder erste Positionen aufbauen.


DAX 9.000 - keine Angst vor Aktien
von Gottfried Urban, Vorstand der Neue Vermögen AG, Traunstein

Folgt der Aktienmarkt den statistischen Wahrscheinlichkeiten, dann müsste in der Jahresbilanz 2013 für den Deutschen Aktienindex (DAX) entweder ein Plus von über 20 Prozent stehen oder aber ein zweistelliges Minus. Jedoch trifft der DAX so gut wie nie den auf das Kalenderjahr gerechneten langfristigen Mittelwert von acht bis neun Prozent Plus. Deshalb halte ich mich an die statistische Wahrscheinlichkeit und prognostiziere für das laufende Jahr einen abermaligen DAX-Anstieg um 20 Prozent auf mindestens 9.000 Punkte.
Die Börse haussiert - und die privaten Anleger in Deutschland sind nur Zuschauer. Ihre Abneigung gegen Aktien rührt wohl auch daher, dass ihre persönliche Erfahrung den positiven Statistiken häufig eklatant widerspricht. Statistisch müsste man ja mittlerweile mit seinen Aktien in Summe im Gewinn sein, da überall neue Höchststände markiert werden. Doch leider trifft das nur auf ganz wenige Investoren zu. Gerade viele Kleinaktionäre haben die frustrierende Erfahrung gemacht, dass sich der Markt zwar insgesamt nach oben bewegte, aber ausgerechnet die eigenen Aktien zurückblieben.
Meiden Sie Moden
Ein Grund dafür: Sie haben bei ihren Aktienengagements der sogenannten Finanzindustrie vertraut. Börsengurus, die mit reißerischen Überschriften Auflage erzielen müssen und Anlageberatern, die ständig wechselnde Modethemen in Form von neuen Zertifikaten und Fonds verkaufen mussten. Nicht die BASF, sondern die Deutsche Telekom wurde 1996 beworben. Und es war 2000 nicht die Nestlé-, sondern die Nokia- oder die Mobilcom- Aktie, die man empfahl. Die Erstgenannten markieren aktuell Rekordhochs, während die einstigen Stars etwa 90 Prozent unter ihren Höchstkursen notieren. Und wie viele Anleger sind in die falschen Fonds eingestiegen?Statt langweilige, aber hoch rentierliche, weltweit streuende Aktienfonds zu kaufen legten sie sich Internetfonds oder Aktien zu, die in der Folge nur Verluste bescherten.
Als Konsequenz aus diesen schlechten Erfahrungen wenden sie sich dann aber Anlageformen zu, die mittlerweile noch riskanter sind. So werden Investmentfonds mit hohen Rentenanteilen stark nachgefragt - obwohl deren Kurse nur noch sinken können, sobald die Zinsen wieder steigen. Zusätzlich mindert die Inflation die ohnehin schwache Rendite. Aber aus Angst vor Kursverlusten am Aktienmarkt wird lieber ein Kaufkraftverlust hingenommen.
Achten Sie auf versteckte Kosten
Viele freie und auch abhängige Berater machen Geschäfte mit der Angst und empfehlen den Kauf von Immobilien und Immobilienbeteiligungen als Altersvorsorge. Solche Sachwerte seien angeblich viel sicherer als die von der Inflation bedrohten Anleihen oder die unberechenbaren Aktien. Der wirkliche Grund für solche Empfehlungen liegt jedoch oft in den hohen, meist gut versteckten Provisionen für den Vermittler. Und der kann womöglich auch noch eine Finanzierung mitverkaufen und die Investitionssumme damit nach oben hebeln.
Hier empfehle ich die In/Out-Kostenfrage: Was bekomme ich, wenn ich die Anlage heute kaufe und morgen wieder verkaufe? Sie werden über die Ausreden des Beraters erstaunt sein. Bei Wertpapieren ist das eine transparente Geschichte. Für Häuser indes gibt es keinen täglichen Marktpreis - und außerdem hohe Erwerbsnebenkosten.
Und was ist, wenn nach der ersten Bindungsphase die Zinsen stark steigen? Wie verhält es sich, wenn das persönliche Einkommen aufgrund von Krankheit oder Jobverlust sinkt? Eine Immobilienanlage ist langfristig und statistisch nachweisbar wesentlich stärker von Kapitalverlusten bedroht als eine Investition in einen breit gestreuten Aktienindex.
Lassen sie sich deshalb bei Investments am Aktienmarkt nicht verängstigen. Sehen sie die Angst der Anderen eher als Chance, vielleicht günstig an die ein oder andere interessante Langfristanlage zu kommen. Achten sie dabei immer auf die Bewertung und Qualität des Unternehmens oder des Fondsmanagements. Wie hoch der Aktienanteil im Depot sein soll, muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Nur ganz verzichten sollte niemand auf diese Anlageklasse.


MDAX - Deutsche Nebenwerte auf der Überholspur
von Susanne Woda, Portfoliomanagerin bei der MERITO Asset Management
In den vergangenen Jahren ist der MDAX seinem großen Bruder immer einen Schritt voraus gewesen. Geringere Verluste in den Jahren 2000 bis 2003 und die starken Aufwärtsbewegungen waren der Schlüssel zum Erfolg. Die Euro-Krise konnte der MDAX gerade wegen seiner geringen Finanzlastigkeit und hohen Exportorientierung gut verkraften. Die hohe Exportorientierung ist jedoch nicht nur Chance, sondern auch Risiko. Bei nachlassender Wirtschaftsdynamik in den Schwellenländern werden deutsche Nebenwerte stärker leiden.
Der Höhenflug des MDAX begann im Jahr 2000. Bis 2003 konnte der Index deutliche Verluste vermeiden und hat sich in den darauf folgenden Aufwärtsphasen deutlich besser entwickelt, als sein großer Bruder, der DAX. Das schlägt sich beträchtlich in der Ertragsbilanz nieder: Insgesamt hat sich der MDAX seit der Jahrtausendwende mehr als verdreifacht, die Wertentwicklung im DAX beträgt in diesem Zeitraum schmähliche 20 Prozent. Dass der deutsche Nebenwerteindex besser läuft, als sein Pendant mit den größten deutschen Firmen hat mehrere gute Gründe.
Zum einen befinden sich unter den 50 Indexwerten kaum Finanztitel. Das war gut, denn diese haben im letzten Jahrzehnt nicht nur stark an Wert verloren, sondern tun sich zudem schwer, die entstandenen Kursverluste aufzuholen. Gerade einmal zwei Aktien im MDAX sind derzeit der Finanzbranche zuzuordnen. Diese Besonderheit in der Zusammensetzung konnte den Aktienkorb in einem Umfeld von Banken- und Staatsschuldenkrisen vor dauerhaften Kursverlusten bewahren. Zudem sind verstärkt exportstarke Unternehmen aus dem Automobilsektor und Maschinenbau vertreten. Deutschlands Mittelstand hat sich während der Finanzkrise gut aufgestellt und konnte so aus einer inneren Stärke heraus seine Exportorientierung gewinnbringend nutzen. Dadurch haben viele Firmen im MDAX von der dynamischen Nachfrageentwicklung in Asien und Lateinamerika profitiert, während die Wirtschaft der Industrieländer am Boden war. Prominentestes Beispiel sind die Automobilienzulieferer, welche die hohe Nachfrage nach deutschen Fabrikaten, beispielsweise in China, fleißig bedienten.
Besonders in Aufwärtsphasen kann der MDAX punkten. Das hat aber auch noch einen anderen Grund. Werte, die in den Index aufsteigen, befinden sich in der Regel in einer starken Wachstumsphase. In Erwartung einer positiven Wirtschaftslage werden die Kurse deshalb überproportional steigen. Wenn es die Werte dann in den DAX schaffen, ist das expansivste Entwicklungsstadium in der Regel vorüber und die Kurse entwickeln sich nicht mehr so dynamisch.
Günstig ist der Index allerdings nicht zu haben. Das KGV liegt mit 17 zwar unter dem historischen Mittelwert von 22, jedoch sind die Werte im Schnitt damit etwa 40 Prozent teurer als der DAX. Sollten sich die Wachstumserwartungen nicht erfüllen, könnte dies zum Risiko werden und die Volatilität wieder deutlich anziehen. Sie war zuletzt sogar geringer als die im DAX. Wer auf eine prosperierende Weltwirtschaft setzt, kommt am MDAX aber nicht vorbei. Sollte sich der Wind der Weltwirtschaft drehen und die Wachstumsdynamik in den Schwellenländern nachlassen, könnte das den deutschen Mittelstand aufgrund der Exportorientierung besonders hart treffen.
Interessant sind einige Nebenwerte aber auch aufgrund der attraktiven Dividenden. Da die Gewinne in den vergangenen Jahren kräftig anstiegen, verzeichneten viele Werte in den letzten Jahren ein stetiges Dividendenwachstum und die Anleger können sich über regelmäßige Erträge freuen.


Das Platzen der Blase
von Uwe Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Vermögensverwaltung Meridio AG, Köln
Aus dem Krisenmodus sind die Börsen ja seit Jahren nicht mehr wirklich herausgekommen. Finanzkrise, Immobilienkrise, Deflation, was es nicht alles gab und gibt. Derzeit ist das Zutrauen zu den Märkten wieder recht groß – und das birgt den Keim einer anderen Krise.
Denn während Krisen, wie die durch Staatsschulden ausgelöste, durch Vertrauensverlust bedingte oder durch eine Naturkatastrophe verursachte von gar nicht bis schwer vorherzusehen sind, ist eine Krisenform relativ leicht zu prognostizieren: die Preisblase. So geschehen in der US-amerikanischen Immobilienkrise, als die Preise für Eigenheime so schnell so stark kletterten, dass sich durch häufiges Kaufen und Verkaufen schnell hohe Gewinne erzielen ließen. Irgendwann aber waren die Haus- preise an einem Punkt angelangt, wo es kein weiteres Aufwärts mehr gab – und dann kam das ganz schnelle Abwärts.
Ähnlich lief die Entwicklung in Spanien, dort ebenfalls mit Immobilien, auch in Irland und selbst in Griechenland. Billiges Geld befeuerte den Immobilienmarkt, die Preise stiegen, aber eben nicht nachhaltig. Eine weitere Blase hatte sich zuletzt beim Gold gebildet. Auch hier waren es die Spekulanten, die mit reichlich vorhandener Liquidität die Märkte fluteten und damit den Preis der Angstwährung Gold nach oben trieben.
Derzeit kündigt sich eine Blase an den Aktienmärkten an. Zwar zaghaft noch, aber doch bereits deutlich erkennbar: Üppig vorhandene Liquidität, billiges Notenbankgeld fließt in die Märkte. Da die Renditen der Anleihen fürchterlich niedrig sind, geht das Geld in Aktien. Und zunächst klappt das ja auch alles: das neue Geld treibt die Nachfrage, das Angebot bleibt gleich – oder steigt durch Kapitalerhöhungen wie bei der Deutschen Bank oder der Commerzbank nur leicht. Preiserhöhungen sind die Folge, die Kurse gehen durch die Decke. Gerade hatten wir ja neue Rekordmarken, ein sehr typischer Verlauf.
Was passiert jetzt? Irgendwann wird der Blase die Luft ausgehen. Das kann entweder mit einem Schlag passieren, dann platzt die Blase. Oder es geht ganz langsam die Luft raus – dann gehen wir in einen Bärenmarkt. Das erste ist kurz und schmerzhaft, das zweite langwierig und nicht wesentlich billiger. Sollten wir uns also das Platzen der Blase wünschen? Wir sind zumindest darauf vorbereitet, selbst wenn wir nicht mit dem ganz großen Knall rechnen. Aber Vorsicht ist hier besser als den Absturz voll mitzumachen.


Müssen wir uns vor einer strafferen Fed-Politik fürchten?
von Jörg Franzen, Portfoliomanager bei Franzen Gerber & Westphalen Asset Management GmbH
Intensive Debatten in der Presse und unter Ökonomen über einen möglichen bevorste-henden Ausstieg der amerikanischen Notenbank aus dem Anleihekaufprogramm (Quantitative Easing) erwecken den Eindruck, dass die Finanzmärkte vor einem Scheideweg stehen. Aufgrund jüngster Aussagen und dem Herunterspielen der niedrigen Inflationsdaten durch Mitglieder der Notenbank, sowie einer soliden Wirtschaftsentwicklung in den USA wird befürchtet, dass dies das Ende der ultralockeren Geldpolitik einläuten kann. Jedoch wird von der FED - wer genau hinhört - lediglich von einer Verlangsamung der Anleihekäufe gesprochen und nicht von einem abrupten Ende, schon gar nicht von einem Anheben des Leitzinses. Darüber hinaus haben unsere Untersuchungen gezeigt, dass zu Beginn einer strafferen Gelpolitik negative Aktienmarktreaktionen (maximal zehn bis 15 Prozent) oft nur von kurzfristiger Dauer waren. Verluste konnten bereits innerhalb der folgenden Monate wieder aufgeholt werden.
Wie sollen sich Anleger in diesem Umfeld positionieren?
Fakt ist, dass die jüngste Rally an den globalen Finanzmärkten aufgrund dieser expansi-ven Geldpolitik der Notenbanken getrieben und gestützt wurde. Auf dem Gipfel der Staatsschuldenkrise haben die Zentralbanken rund um den Globus immer weitere Sti-muli vereinbart. So hat die Fed Ende 2012 beschlossen, monatlich Staats- und Hypothe-kenanleihen im Wert von 85 Mrd. US-Dollar zu kaufen.
Fakt ist, dass ein Auslaufen des Programmes von einer erheblichen und nachhaltigen Wirtschaftserholung in den kommenden Monaten abhängt. Die Fed wird einen verfrüh-ten Ausstieg unbedingt vermeiden, denn ansonsten wären die Opfer der Vergangenheit vergebens gewesen. Ben Bernanke hat dies bei seiner letzten Rede deutlich gemacht. Darüber hinaus hat die Fed ihren ursprünglichen Ausstiegsplan bereits modifiziert und erwägt, die erworbenen Anleihen nicht zu veräußern, sondern bis zur Endfälligkeit zu halten. Dies soll auf der einen Seite den Ausstieg mildern, auf der anderen Seite das Risiko vermeiden, Anleihen in einem Umfeld steigender Zinsen zu veräußern.
Unserer Meinung nach setzt die Fed in den kommenden Monaten ihre Geldpolitik un-verändert fort, solange neu geschaffene Stellen den Arbeitsmarkt nicht hinreichend und nachhaltig verbessern. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell immer noch bei 7,6 Prozent. Deshalb sind die Hinweise der Fed zum jetzigen Zeitpunkt lediglich als vorsichtiges Vortasten zu verstehen und sollen den Markt daran erinnern, dass die Anleihekäufe irgendwann beendet werden. Dieses Vorgehen kann durchaus klug sein. Wir gehen grundsätzlich weiterhin von einem positiven Umfeld für Aktien aus. Da der Markt traditionell auf Fed-Gerüchte hinsichtlich einer strafferen Geldpolitik immer sehr sensibel reagiert, kann jedoch die Volatilität zunehmen.
Mittelfristig – sollte sich die Wirtschaftserholung in den USA verfestigen – kann eine Verlangsamung der geldpolitischen Maßnahmen der Fed die Finanzmärkte beeinflussen. Allein die Gerüchte haben bereits zu einem Zinsanstieg insbesondere von zehnjährigen Staatsanleihen geführt (ca. 60 Basispunkte), da diese Laufzeiten durch die Fed-Politik am meisten beeinflusst wurden. Verzichtet die Fed auf den Verkauf ihrer Anleihen und hält diese bis zur Endfälligkeit, wird sich weiterer Druck jedoch in Grenzen halten. Bei Aktien gehen wir von moderaten Reaktionen aus. Es besteht zwar die Gefahr, dass die Kapitalmärkte die hohen Staatsverschuldungen nun vor dem Hintergrund einer weniger expansiven Geldpolitik neu bewerten.
Fazit: Eine vorzeitige Anhebung des Leitzinses steht zurzeit nicht zur Diskus-sion (Zielgröße: Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent). Die Rhetorik der Fed deutet ledig-lich auf eine potentielle Verlangsamung der Anleihekäufe hin. Wir raten deshalb, die Aktienquote im Blick zu behalten. Sollte die Aktienquote aufgrund der letzten Rekord-stände überschritten sein, sind Gewinnmitnahmen ratsam. Andererseits bieten eventuell kommende Rücksetzer am Aktienmarkt wieder Spielraum für Rückkäufe bzw. neue Engagements.


Gold ist nackt
von Uwe Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Vermögensverwaltung Meridio AG, Köln
Gold hat eigentlich keinen Wert. Warum es immer wieder als die einzig wahre Währung bezeichnet wird ist deshalb kaum nachvollziehbar. Der Goldeswert beruht nur auf einer Übereinkunft der Menschen. Das eigentliche Kapital des Goldes ist Vertrauen – wie beim Papiergeld.
Wofür wird Gold wirklich gebraucht? In homöopathischen Dosen vielleicht in der ein oder anderen Industrie, ansonsten für Schmuck und als Zahnfüllung. Reicht das, um eine Jahresproduktion von rund 2.700 Tonnen aufzunehmen? Mit Sicherheit nicht. Warum also ist eine Ware, deren reale Nachfrage weit geringer ist als das Angebot, so teuer? Wird über viele Jahrhunderte als wertvoll begriffen? Und soll sogar eine echte Parallelwährung sein?
Weil die Menschen sich darauf festgelegt haben, Gold schön zu finden, als edel zu begreifen, es für wertvoll zu halten. Früher leicht begreiflich, denn Gold lässt sich einfacher formen und damit zu Schmuck verarbeiten als viele andere Metalle. Aber heute? Kritiker werfen dem Papiergeld immer vor, es sei ein Vertrauensgeld. Nur wenn jeder davon ausgehe, dass die Notenbank auch für den Wert der von ihr ausgegebenen Zettel geradesteht, funktioniert das Ganze. Und da ist natürlich immer die Frage, ob man einer Notenbank, sei sie auch auf dem Papier noch so unabhängig von der Politik, trauen kann.
Dass hieran Zweifel angebracht sind: keine Frage. Für die Euro-Rettung hat sich die EZB endgültig von ihrer lange nur mühsam aufrechterhaltenen Unabhängigkeit verabschiedet. Und auch wenn man immer argumentieren kann, dass auch die hehre Bundesbank nie komplett unabhängig von Politik und Wirtschaft agierte, hat sie es doch geschafft, diese Haltung nach außen immer zu zeigen.
Der Wert der D-Mark war auch das Vertrauen in die Deutsche Bundesbank. Nicht nur von Seiten der Deutschen sondern weltweit wurde ihr hoher Respekt entgegengebracht. Zusammen mit der Stärke der deutschen Wirtschaft wurde daraus eine runde Sache. Wäre das Vertrauen in die Bundesbank gestört worden, wäre auch die D-Mark abgerutscht.
Das ist beim Gold nur leider gar nicht anders. Wird irgendwann der große Konsens vom Wert des Goldes gebrochen, steht es nackig da. Wird Schmuck aus einem anderen Material interessanter, bricht auch diese Nachfrage weg. Dann bleibt vom ganzen Glanz des Goldes nur die Verwendung auf einem schönen, goldenen Boxenkabel – und für faule Zähne.
Einen weiteren Wert hat Gold allerdings: als Spekulationsobjekt. Die Märkte brauchen dieses Objekt der Begierde. Und bei aller Kritik am Gold als sicherer Hafen: sein Preis bestimmt sich am Markt. Zwar mag dem kein Wert gegenüberstehen, einen preis hat das Spekulationsobjekt alle Mal. Und angesichts schwächerer Aktienmärkte könnte der sogar wieder etwas steigen.


Erfolgreich Geld anlegen: Wie nachhaltig ist der DAX-Anstieg tatsächlich?
von Wolfgang Juds, Geschäftsführer der Credo Vermögensmanagement GmbH
Der DAX eilt von Rekord zu Rekord. 8.400 Punkte – die alten Höchststände aus dem Juli 2007 hat er längst überschritten. Damals stand der Deutsche Aktienindex bei knapp 8.200 Punkten. Sollte man nicht besser Aktien verkaufen? Sind Aktien nicht bereits zu teuer? Diese und andere Fragen beschäftigen die Anleger in diesen Tagen.
Seit März 2009 haben deutsche Aktien zweifellos stark zulegen können. Ein Rekord ist es dennoch nicht, weil der DAX ein Index ist, bei dem die Dividenden rechnerisch immer wieder mit angelegt werden. Zum einen zahlen die meisten Unternehmen attraktive Dividenden und zum anderen ergibt sich durch die Wiederanlage ein schöner Zinseszinseffekt. Beide Faktoren machen bereits einen erheblichen Teil der Wertsteigerung aus, die zusätzlich noch um die Kursgewinne ergänzt wird. Ohne die Wiederanlage der Dividenden steht der DAX lediglich bei ca. 4.500 Punkten – und damit etwa 30 Prozent unter seinem alten bereinigten Höchststand.
Welche Einflussfaktoren sind maßgeblich kursbeeinflussend?
Aktienkurse werden in erster Linie von der Entwicklung der Unternehmensgewinne beeinflusst. Gerade in den letzten Jahren sind diese bei vielen DAX-Schwergewichten erheblich gestiegen. Die Export-Stärke deutscher Firmen im Ausland dürfte hinlänglich bekannt sein und die gesunkenen Zinsen haben die Finanzierungskosten schmelzen lassen. Außerdem befinden sich die Gewinnmargen bei vielen Unternehmen auf sehr hohem Niveau. Die entscheidende Frage ist, ob diese Entwicklung sich weiter fortsetzt oder ob es zu einem Einbruch kommt.
Apropos Zinsen – die Zinsen für die Anlagealternativen, die Bundesanleihen, befinden sich immer noch auf historisch niedrigem Niveau. Momentan werden für zehnjährige Bundesanleihen gerade einmal 1,5 Prozent pro Jahr gezahlt. Das reicht nicht einmal aus, um nach gezahlten Steuern die Inflationsrate von zwei Prozent auszugleichen. Dieser Umstand lässt Aktien weiterhin als attraktiv erscheinen, zumal nicht mit einer Trendwende am Zinsmarkt zu rechnen ist.
Der dritte wesentliche Einflussfaktor ist die Liquidität an den Kapitalmärkten, die reichlich vorhanden ist. Sowohl die amerikanische Notenbank FED als auch die Bank of Japan kaufen jeden Monat in einer Größenordnung von 85 Mrd. US-Dollar bzw. 45 Mrd. Euro Staatsanleihen auf, die zu zusätzlicher Liquidität führen. Nach meiner Meinung wird diese Politik fortgesetzt, auch wenn es momentan Spekulationen in den USA gibt, die eine mögliche Änderung der lockeren Geldpolitik sehen. Allein zur Stützung des US-Immobilienmarktes werden für ca. 40 Mrd. US-Dollar Wertpapiere gekauft - und ein Ende der Käufe würde wohl einen Einbruch der Konjunktur nach sich ziehen. Die Schuldenpolitik in den USA ist wie bei einem Drogenabhängigen - man kann ihn nicht ohne negative Folgen auf Entzug setzen.
Besteht aktuell eine Rückschlaggefahr für den DAX?
Grundsätzlich besteht diese Gefahr ja immer, ein Crash am Aktienmarkt ist in diesem Umfeld nicht in Sicht. Zugegeben, deutsche Aktien sind teurer geworden. Immobilien wie in Nürnberg sind ebenfalls aufgrund der niedrigen Zinsen gestiegen. Erst wenn das Zinsniveau wieder deutlich steigen sollte, ist mit einer Korrektur zu rechnen. Die andere Seite ist: Wenn die Aktienkurse sinken, gibt es wieder günstige Einstiegskurse, die ich für Zukäufe nutzen würde. Die Regel, dass der größte Gewinn im Einkauf liegt, gilt weiterhin. Wenn ich langfristige Zeiträume in der Vergangenheit betrachte, waren Phasen sinkender Zinsen positiv für den Aktienmarkt und die Phasen steigender Zinsen eher schädlich. Hier hilf es, in langfristigen Zusammenhängen zu denken.
Welche Unternehmen sind besonders interessant?
Aufgrund der starken Stellung deutscher Unternehmen im Export, insbesondere nach China und Asien, sehe ich das meiste Potenzial in Firmen wie BMW im Automobilsektor, Bayer in Pharma-Bereich, Linde und BASF in der Chemie und Adidas im Konsumgüterbereich. Im Software-Bereich ergänzt eine SAP die „Bundesliga“ erfolgreicher deutscher Unternehmen. Besonders preiswert sind nach wie vor die Versorger RWE und E.ON, die weiterhin unter der Energiewende leiden, aber von den Anlegern immer noch verschmäht werden. Über einen erstklassigen Investmentfonds lässt sich das Segment „Aktien Deutschland“ hervorragend abbilden.
DAX – 10.000 Punkte?
Ist es realistisch anzunehmen, der DAX könnte in den nächsten drei Jahren auf 10.000 Punkte steigen? Aus meiner Sicht ist es sogar wahrscheinlich, weil dies einer Rendite pro Jahr von etwa 6,5 Prozent entspricht. Diese Steigerung liegt zwar unter dem langfristigen Durchschnitt, aber deutsche Aktien sind aufgrund der fehlenden Anlagealternativen nach wie vor attraktiv. Zwar würde mich ein DAX-Stand von 12.000 Punkten nicht überraschen, aber das würde über das Ziel hinausschießen. Deshalb halte ich an deutschen Aktien fest und den Anteil im Depot weiter stabil. Es war im Rückblick richtig, In den letzten Jahren Aktien im Depot zu haben – und das bleibt es vermutlich auch weiterhin, weil die guten Gründe für Aktien nach wie vor Bestand haben.


Rürup-Förderung – sinnvoller Baustein im Vermögensaufbau? Jein
Thomas Böckelmann, Geschäftsführer veitsberg Gesellschaft für Vermögensbetreuung mbH

Wie immer, wenn die Politik die Bürger in eine bestimmte Richtung bewegen will, bedarf es Anreize. Dieses sind in den meisten Fällen steuerliche Vergünstigungen über einen sehr langen Zeitraum. Oftmals sind gut gemeinte Programme Konjunkturförderprogramme für spezielle Marktsegmente und deren Produktanbieter.
Nicht zu Unrecht sind auch Riester & Rürup in die Medienkritik geraten, wenn einerseits die teilweise sehr hohe Gebührenbelastung der Verträge und andererseits der langfristige Mehrwert objektiv durchleuchtet werden. Wir zweifeln nicht an der Sinnhaftigkeit der privaten Altersvorsorge. Im Gegenteil: Sie ist angesichts der demografischen Situation der Gesellschaft und der Überschuldung des auf Umverteilung basierten Rentensystems eine unabdingbare Notwendigkeit. Aber wir hegen starke Zweifel an den schönen Modellrechnungen diverser Produktanbieter, die oft in satten Renditeaussichten enden, deren Berechnungsbasis aber einer Vielzahl nicht beherrschbarer Variablen unterliegt. So werden Annahmen zur individuellen Einkommensentwicklung, zur Zins- und zur Inflationsentwicklung getroffen. Ferner wird mit Beginn der Auszahlung eine Steuerquote projiziert, die immer unterhalb der jetzigen liegt. Dies hoffen wir zwar auch, aber angesichts unkalkulierbarer politischer Risiken und überbordender Staatsverschuldung sind Prognosen zu Inflations- und Steuerquotenentwicklung schlichtweg unseriös.
Freiberufler, selbstständige Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der soeben seinen Arbeitsplatz verloren und eine signifikante Abfindungszahlung erhalten hat, stehen vor der Frage, ob ein Rürup-Vertrag Sinn machen kann. Bei einem maximal geförderten Betrag von 40.000 Euro pro Ehepaar (aktuelle Debatte bis zu 45.000 Euro) konnten in 2012 bereits 74 Prozent als Sonderausgaben geltend gemacht werden (jährlich steigend), beim Grenzsteuersatz in Höhe von 43 Prozent immerhin eine Ersparnis in Höhe von 12.700 Euro. Natürlich verlockt dieser Vorteil der Steuerstundung. Es werden aber auch einige Nachteile in Kauf genommen:
• langfristige Vertragsbindung ohne Zugriffsmöglichkeit
• Geldanlage muss in eine lebenslange Rente überführt werden – keine Auszahlung bei Fälligkeit möglich
• Folgerentenversicherung verteuert sich durch zusätzlich erforderlichen Hinterbliebenenschutz, da im Todesfall das Vermögen nicht vererbt werden kann und sonst zugunsten der Versichertengemeinschaft verbucht wird
• Unsicherheit über die zukünftige Steuerbelastung
Rürup-Verträge gibt es in Form von zahlreichen Versicherungen und Fondssparplänen, beide mit oder ohne Garantie der eingezahlten Beiträge bei Endfälligkeit. Nach unserer Einschätzung gibt es angesichts der Langfristigkeit der Ansparphase von 20 Jahren keine Alternative zu Investments mit Aktienkomponenten und diese lassen sich bei Rürup-Verträgen nur mit Fonds realisieren. Bei einer Vielzahl von Anbietern werden die Gelder in hauseigene Fondsprodukte investiert, was nicht schlecht sein muss. Allerdings bedeutet dies eine gewisse Intransparenz, wo genau die teilweise hohen Rürup-Beträge angelegt sind. Ferner ist die Kostenbelastung allein für den Vertrieb durchschnittlich fünf Prozent der Geldanlage. Dazu addieren sich die jährlichen Verwaltungsgebühren.
Häuser wie die Allianz bieten Rürup-Anlegern aber die Möglichkeit, die für die Geldanlage vorgesehenen Fonds aus einer umfangreichen Palette auszuwählen. Hier ergibt sich durchaus eine interessante Schnittstelle zum Honorar-Anlageberater oder Vermögensverwalter des Kunden, der im Rahmen der auf die individuellen Bedürfnisse seines Mandanten ausgerichtete Vermögensstruktur und Investmentstrategie die Fondsauswahl vornehmen und in seine Chancen- und Risikoabwägung integrieren kann. Ferner haben ausgewählte Honorar-Anlageberater und Vermögensverwalter die Möglichkeit, im Falle von Kooperationsverträgen mit den Produktanbietern diese teilweise vollständig zu rabattieren. In diesen Fällen ist die Nutzung der steuerlichen Vorteile bei allen Unsicherheiten und Laufzeitnachteilen zumindest eine Überlegung wert.


Mit Statistik lügen
Kolumne von Hubert Thaler, TOP Vermögen, Starnberg

Wenn eine Studie sagt, jeder Zweite ist dagegen, kommt die Gegenstudie zu dem Ergebnis, dass jeder zweite Befragte dafür ist. Die nackten Zahlen der Statistik lassen wunderbaren Raum zur Interpretation. Geldanleger müssen erkennen: Wo wird Stimmung gemacht und welche Zahlen sind belastbar, um als Grundlage für eine Investitionsentscheidung zu dienen.

Glauben Sie, dass Italien, Spanien und Griechenland bereits 2014 wieder voll im Dampf stehen und mit durchschnittlich zwei Prozent wachsen? Der Internationale Währungsfonds glaubt daran und beruft sich auf den langfristigen Wachstumsdurchschnitt entwickelter Volkswirtschaften. Ob dies angesichts des historisch einmaligen Währungsprojektes „Euro“ opportun ist, sollten Investoren kritisch hinterfragen und ihre Anlagen danach ausrichten.
Mindestens genauso viel Politik wird mit der Inflationsrate gemacht. Eine allgemeingültige Inflationsrate gibt es nicht, denn gerade im Luxusbereich sind einige Marken wie Bentley, Louis Vuitton und fast alle Uhrenhersteller mit Preissteigerungen in den letzten Jahren nicht gerade zögerlich umgegangen. Unterhaltungselektronik wurde dagegen tendenziell eher billiger. Sie sehen: Die Messung der Inflationsrate über Konsumgüter ist völlig ungenügend, um die Aktionen der Zentralbanken in Europa und den USA zu bewerten. Viel wichtiger ist eine Bewertung der Vermögenspreise für Immobilien und Anleihen. Wenn 10-jährige deutsche Staatsanleihen 1,3 Prozent Rendite im Jahr einbringen – dann ist das ein greifbares Resultat des Anlagenotstandes.
Aktien dagegen sind nach wie vor einen Blick wert. Acht Millionen Aktien-, bzw. Aktienfondsanleger will das Deutsche Aktieninstitut gemessen haben. Das wären immerhin zehn Prozent aller Deutschen. Was unter den Tisch fällt: Gemessen wird die Zahl der Portfolios. Da viele aktive Anleger mehr als ein Depot vorweisen, muss man die tatsächliche Zahl der Aktionäre in Deutschland deutlich nach unten korrigieren. Machen Sie den Gegencheck in Ihrem Bekanntenkreis.
Dabei bieten gerade Aktienunternehmen Anlegern ein gutes Vehikel, außerhalb des Euroraumes in neue Wachstumsmärkte zu investieren. Gleichzeitig sorgen viele Unternehmen mit Gütern des täglichen Bedarfs für einen Inflationsschutz. Und dann ist da auch noch die Statistik, die besagt, dass Anleger über 10-Jahreszeiträume mit Aktienanlagen am Besten fahren. Zumindest dann, wenn nicht zum Einstieg an der Börse geklingelt wird.


Webseite:
http://www.staedte-server.de/geld_finanzen/geldanlage_check/

Vita Georg Boing

Georg Boing (gb), Jahrgang 1951, studierte Mathematik und Physik an der Universität Düsseldorf mit dem Abschluss als Diplom-Mathematiker.
Anschließend war Boing als Redakteur bei Wirtschaftswoche und Capital beschäftigt.
Seit 1984 ist er Vorstandsvorsitzender der BOING Vermögensverwaltung AG. Der wesentliche Zweck dieser Gesellschaft ist es, privates Wertpapiervermögen mit Hilfe individuell entwickelter Anlagestrategien zu verwalten.
Daneben ist Boing in vielfältiger Hinsicht publizistisch tätig, unter anderem als Buchautor und Verfasser verschiedener wissenschaftlicher Ausarbeitung zum Thema Börse und Kapitalmärkte.
Anlässlich des 10. Internationalen Investmentkongresses erhielt er 1990 die Auszeichnung als „The best investment adviser" für seine damaligen Prognosen.
Die Zeitschrift DM kürte ihn zu einem der vier Top-Propheten des Jahres 1994. Boing gilt als anerkannter Experte für Aktien, Zinsen, Devisen und Gold.

Aktionäre brauchen Nehmerqualitäten wie ein guter Boxer

(gb) Nach fünf guten Börsenjahren jagt 2008 eine Hiobsbotschaft die andere. Die durch amerikanische Subprime-Hypotheken angestossene Kreditkrise löste im ersten Quartal Panik an den internationalen Kredit- und Aktienmär ... Mehr

Comeback der offenen Immobilienfonds
von Gottfried Urban

Offene Immobilienfonds feiern derzeit ein fulminantes Comeback. Zogen die Anleger im Krisenjahr 2006 noch 8 Milliarden Euro aus den Fonds ab, flossen ihnen allein in den ersten elf Monaten des letzten Jahres insgesamt 6 Milliarden ... Mehr


Bild: www.maerzheusergutzy.com
Über Gottfried Urban

Hinter Gottfried Urban, Vorstand der Neue Vermögen AG, Jahrgang 1962, liegen mehr als 20 Jahre praktische Erfahrung in der Anlageberatung. Der Diplom-Bankbetriebswirt arbeitete 1982 bis 1990 als Anlageberater für vermögende P ... Mehr
In der Börsenkrise offenbaren die Zertifikate ihre Schwächen
Seit Jahren ringen die Zertifikate den klassischen Investmentfonds Marktanteile ab. Doch die Turbulenzen an den Aktienmärkten zeigen die Schwächen der oft als Alles-Könner vermarkteten Papiere.
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